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	<title>blog Archives - Empathie macht Schule</title>
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	<title>blog Archives - Empathie macht Schule</title>
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		<title>Wir feiern: Empathie macht Schule-Fest am 20.09.2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 09:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Freund*innen und Interessent*innen von Empathie macht Schule, Empathie macht Schule-Team feiert! Gerne erinnern wir Sie an unser bevorstehendes Empathie macht Schule-Fest. Am&#160;20. September von 15 bis 19 Uhr&#160;möchten wir [&#8230;]</p>
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<p>Liebe Freund*innen und Interessent*innen von Empathie macht Schule,</p>



<p>Empathie macht Schule-Team feiert! Gerne erinnern wir Sie an unser bevorstehendes Empathie macht Schule-Fest. Am&nbsp;<strong>20. September von 15 bis 19 Uhr&nbsp;</strong>möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern, Erinnerungen austauschen und mutig in die Zukunft schauen.</p>



<p>Los geht es um 15.00 Uhr mit Musik, Essen und Trinken und um 15.30 Uhr mit der offiziellen Begrüßung durch die Projektpartnerinnen und Partner.</p>



<p><strong>Was Sie bei unserem Fest erwartet:&nbsp;</strong><br></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein leckeres Buffet</li>



<li>Raum für Kennenlernen, Austausch, Fragen</li>



<li>Livemusik mit Schulband und DJ</li>



<li>Grußwort u.a. von der Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch</li>



<li>Vorstellung der neuen Projekt-Schulen und Teilen von Erfahrungen&nbsp;aus dem Modellprojekt</li>



<li>Einblicke&nbsp;in das Empathie macht Schule-Training</li>



<li>&#8230; und vieles mehr!</li>
</ul>



<p><strong>Haben Sie Lust bekommen? Dann melden Sie sich &#8211; falls noch nicht geschehen &#8211; an unter:&nbsp;</strong><a href="https://forms.office.com/e/5pvRp6sG8p">https://forms.office.com/e/5pvRp6sG8p</a></p>



<ul style="margin-top:0;margin-right:0;margin-bottom:0;margin-left:0;padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)" class="wp-block-list">
<li><strong>Die Begleitung unseres Modelprojektes geht zu Ende:&nbsp;</strong>Fünf Jahre haben wir erprobt und erforscht, wie sich eine achtsame und entwicklungsfördernde Atmosphäre für das Schulpersonal, die Schüler*innen und die Eltern schaffen lässt. Und die Ergebnisse sind ermutigend!</li>



<li><strong>Staffelübergabe und neue Projekte:</strong>&nbsp;wir sind im September gestartet mit neuen Schulen und neuen Angeboten für Schulleitungen und Seminarleiter*innen die nächste Reise hin zu mehr Empathie in Berliner Schulen. Dies wird vor allem möglich durch eine Förderung der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.</li>



<li><strong>Wir haben aber noch viel mehr vor:</strong>&nbsp;ermutigt durch unsere Erfahrungen im Modellprojekt und durch die Unterstützung des Berliner Senats, macht sich Empathie macht Schule auf den Weg, nicht nur mit Schulen, sondern auch mit anderen Ebenen und Akteuren im Berliner Schulsystem zur arbeiten. Denn Empathie geht alle an.</li>
</ul>



<p>Wir haben viele Gründe zum gemeinsamen Feiern, Erinnern und mutig in die Zukunft schauen:</p>



<p><strong>Ort: Sachsenwald Grundschule&nbsp;(Sachsenwaldstr. 20-21, 12157 Berlin)</strong></p>



<p>Bei Fragen wenden Sie sich gerne an&nbsp;<a href="mailto:info@empathie-macht-schule.de">info@empathie-macht-schule.de</a></p>



<p>Ihr Empathie macht Schule-Team:&nbsp;Helle Jensen und Christine Ordnung&nbsp;(Projekt-Initiatorinnen),&nbsp;Johanna Etzold&nbsp;und&nbsp; Lukas Herrmann&nbsp;(Projektleitung) und das ganze&nbsp;Empathie macht Schule-Team<br>Ihr Team der Sachsenwald-Grundschule<br>Ihr Team der&nbsp;Grundschule im Gutspark</p>
</div></div>
</div></div>



<p></p>
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		<title>&#8222;Am allerliebsten wäre mir, wenn Empathie macht Schule auf Bundesebene eingeführt würde.&#8220;</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/am-allerliebsten-waere-mir-wenn-empathie-macht-schule-auf-bundesebene-eingefuehrt-wuerde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2024 11:42:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus den schulen]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erlebnisse mit dem Schulprojekt aus der Perspektive eines Elternteils Als mein Sohn fünf war, habe ich mich erkundigt, welche Arten von Schulen in unserer Nähe und auch außerhalb des Einzugsgebiets [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Erlebnisse mit dem Schulprojekt aus der Perspektive eines Elternteils </p>



<p>Als mein Sohn fünf war, habe ich mich erkundigt, welche Arten von Schulen in unserer Nähe und auch außerhalb des Einzugsgebiets sind. Ich war auf der Suche nach einer&nbsp; Schule für unseren Sohn, die nicht so starr ist, wie ich es aus meiner Schulzeit kenne. Die Lehrer stehen vorne und die Kinder müssen zuhören. Und es wird viel über Disziplin und Strafen beschult. Das passt einfach nicht zu dem, wie wir hier zu Hause leben.&nbsp;</p>



<p>Bei der Recherche bin ich auch auf die Grundschule am Gutspark gestoßen. Auf der Webseite hat nicht sofort das Wort Empathie in <em>Empathie macht Schule </em>angesprochen. Ich dachte: Das ist es. Und nachdem ich mir neugierig alles über das Schulprojekt bis zum Ende durchgelesen habe, war klar: das ist meine Wunschschule.</p>



<p>Als ich groß wurde, haben die Erwachsnen bestimmt, was richtig und falsch ist. Gefühle, die positiv waren, wie Fröhlichkeit, waren erwünscht, aber wenn ich unruhig war, hat mir das immer Ärger eingebracht. Das schönste ist für mich heute als Mutter zu erleben, dass Schule anders sein kann. Dass Kinder aufmerksam sein können, wenn man sie nicht anschreit,&nbsp; wie in meiner Schulzeit, oder damit droht: „Wenn es hier nicht still ist, dann schreiben wir jetzt einen Test!“ Dass sich Kinder wohl fühlen und gerne lernen, wenn man sich als Erwachsener erstmal fragt: „Was ist denn hier gerade eigentlich wirklich los? Auch bei mir.“ Und wenn dann erst entsprechend gehandelt wird. Wenn ich mir überlege, wie klein die Kinder noch sind, wenn sie in die Schule gehen. Das ist doch klar, dass sie auch mal aufgeregt oder unruhig sind. Ich freue mich sehr, dass mein Sohn diese Erfahrung macht. Dass er ernst genommen und gesehen wird und die Klassenlehrerin sich in seine Perspektive hinein versetzen kann.&nbsp;</p>



<p>In der ersten Klasse kam mein Sohn zum Beispiel immer ganz aufgeregt nach Hause und hat erzählt, dass sie heute auf die Stühle geklettert sind. Und ich dachte, toll, das steht nicht nur auf der Webseite, sondern das Programm wird auch umgesetzt. Ich war dann auch bei den Eltern-Kind-Nachmittagen, die angeboten wurden. Ich wollte einen Einblick bekommen, was die Lehrer:innen so bei EMS lernen, ich wollte die Trainer:innen kennenlernen, Fragen stellen und mich mit den anderen austauschen, deren Kinder auch an der Schule sind.&nbsp;</p>



<p>Beim zweiten Mal war ich in einer Gruppe, in der vier sehr wilde Jungs waren. Ich habe versucht einfach ganz ruhig zu bleiben. Wenn einfach mal so einfach wäre. Ich habe mich auf meinen Atmen konzentriert und meine Aufmerksamkeit auf das, was vermittelt wurde gelegt, anstatt auf die Jungs. Als ich das den Trainer:innen rückgemeldet habe, haben sie gesagt, dass wir dann mal eine Übung machen und sehen werden, ob die Jungs dabei ruhiger werden. Und sie haben hinzugefügt, dass das vielleicht aber auch nicht klappt. Das was sehr wertvoll für mich. Das zu akzeptieren was gerade da ist. Und kein bestimmtes Ziel zu verfolgen und zu denken, das ich „es“ nicht geschafft habe, für Ruhe zu sorgen. Denn, ja, vielleicht klappt etwas, vielleicht auch nicht. Wenn seitdem bei uns zu Hause mal alles drunter und drüber geht, habe ich bemerkt, dass sich die Atmosphäre verändert, wenn ich mich entspanne. Anstatt meinem Impuls nachzugehen mich aufzuregen, schaffe ich dann ganz bewusst Abstand.&nbsp; Da wo ich gerade bin, mache ich ganz bewusst einen Schritt zurück. Richte mich auf und atme durch, so dass ich wieder klar denken kann.</p>



<p>Manchmal schlage ich meinem Sohn auch nachmittags vor, dass wir uns fünf Minuten auf den Boden legen und Gefühle fühlen. Oder ich lese mir eine der Übungen durch, die bei Empathie macht Schule auf der Webseite zu finden sind. Die Stuhlübung, von der mein Sohn erzählt hat, finde ich auch super. Sie schafft eine Verbindung zwischen uns, die anders ist, als wenn wir spielen. Aber die Übungen unterstützen mich auch, bei Begegnungen im sonstigen Alltag. Wenn ich weiß, dass sie für mich herausfordernd sind, denke ich an das was die Trainerinnen zu den Übungen mit den vier wilden Jungs gesagt haben. Ich mache mir klar, die Situation so zu nehmen wie sie ist, anstatt sie verändern zu wollen. Ich erinnere mich daran, den Anderen so nehmen wie er ist und dass ich in meiner Kommunikation klar bleibe. Ich frage mich bewusst vorher: „Was möchte ich?&#8220; Und achte während des Treffens darauf, das klar zu kommunizieren. Dass ich meine Atmung dabei immer als Tool zur Verfügung habe, um mich wieder zu erden, ist cool zu wissen.</p>



<p>Ich würde sehr gerne mal hören, wie es der Lehrer:in mit der Klasse geht, seit sie bei dem Schulprojekt dabei ist. Was hat sich für sie konkret verändert? Wie wendet sie das Gelernte an? Aber das liegt natürlich daran, dass ich daran einfach sehr interessiert bin. Ein Elternbrief, ein- oder zweimal im Jahr, würde da auch schon helfen, in dem sie uns Eltern an Ihrer Reflexion teilhaben lassen.&nbsp;</p>



<p>Ich wünsche mir jedenfalls, dass <em>Alle</em> diese Übungen machen, weil sie mich und meinen Sohn einfach immer wieder ins Gleichgewicht bringen. Auch wenn ein Tag mal nicht so stressig ist. Und ich würde mir wünschen, dass das Programm nach der wissenschaftlichen Evaluierung an anderen Schulen weitergeht. Am liebsten an allen Berliner Schulen. Dem Projekt, den Kindern, dem Schulpersonal und den Eltern wünsche ich jedenfalls von Herzen, dass es die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie weiter fördert, weil aus meiner Sicht, Schulen genau das brauchen. Und am allerliebsten wäre mir natürlich, wenn <em>Empathie macht Schule </em>auf Bundesebene eingeführt würde.</p>



<p>Das Gespräch führte Mona Kino.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2020/11/Mona-Kino-1-e1623691757505.jpg" alt="" class="wp-image-1866"/></figure>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-93f98294f91425b6e052fe6ad6855258">Mona Kino<br>Drehbuchautorin, Familientherapeutin &amp;<br>Pressereferentin bei Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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		<item>
		<title>Dr. Mette Böll über den Systemwandel im Bildungswesen</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/dr-mette-boell-ueber-den-systemwandel-im-bildungswesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2023 14:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
		<category><![CDATA[aus der forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4619" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2023/03/MMB_DaeBo.jpg" alt="" width="600" height="353" /></p>
<p>Die Biologin Dr. Mette Miriam Böll vom Center for Systems Awareness (MIT, USA) spricht über den notwendigen Systemwandel des Bildungswesens und stellt Beispiele für mitfühlenden Systemwandel in verschiedenen Ländern vor. </p>
<p>The post <a href="https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/dr-mette-boell-ueber-den-systemwandel-im-bildungswesen/">Dr. Mette Böll über den Systemwandel im Bildungswesen</a> appeared first on <a href="https://www.empathie-macht-schule.de">Empathie macht Schule</a>.</p>
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<p class="has-text-align-center"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/Ku5szu4S53Q" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture;allowfullscreen="" width="640" height="359" frameborder="0"></iframe></p>



<p>Die Biologin Dr. Mette Miriam Böll vom <a href="https://systemsawareness.org/what-we-do/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Center for Systems Awareness</a> (MIT, USA) spricht über den notwendigen Systemwandel des Bildungswesens und stellt Beispiele für mitfühlenden Systemwandel in verschiedenen Ländern vor. Das Video wurde im Rahmen der Veranstaltung &#8222;Empathie macht Schule – Empathie und Beziehungsarbeit in Praxis, Theorie und Forschung&#8220; in den Nordischen Botschaften (Berlin) aufgezeichnet.</p>



<p class="has-text-align-center"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/elJLjCaJ8iw" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; allowfullscreen="" width="640" height="359" frameborder="0"></iframe></p>
<p>The post <a href="https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/dr-mette-boell-ueber-den-systemwandel-im-bildungswesen/">Dr. Mette Böll über den Systemwandel im Bildungswesen</a> appeared first on <a href="https://www.empathie-macht-schule.de">Empathie macht Schule</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Impulse für mehr Präsenz im Alltag von Peter Høeg</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/impulse-fuer-mehr-praesenz-im-alltag-von-peter-hoeeg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 15:14:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4619" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2023/03/PH_DaeBo.jpg" alt="" width="600" height="353" /></p>
<p>Der dänische Autor Peter Høeg (u. a. »Fräulein Smillas Gespür für Schnee«) stellt mit interaktiven Impulsen die Ideen der Initiative Børns Livskundskab vor, die er 2007 gemeinsam mit dem Philosophen Jes Bertelsen, den Familientherapeut·innen Jesper Juul und Helle Jensen und anderen gegründet hat.</p>
<p>The post <a href="https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/impulse-fuer-mehr-praesenz-im-alltag-von-peter-hoeeg/">Impulse für mehr Präsenz im Alltag von Peter Høeg</a> appeared first on <a href="https://www.empathie-macht-schule.de">Empathie macht Schule</a>.</p>
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<p class="has-text-align-center"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/cskdltCDqGo" title="YouTube video player" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; allowfullscreen=" "="" width="640" height="359" frameborder="0"></iframe></p>



<p>Der dänische Autor Peter Høeg (u. a. »Fräulein Smillas Gespür für Schnee«) stellt mit interaktiven Impulsen die Ideen der Initiative <a href="https://bornslivskundskab.dk/eng/">Børns Livskundskab</a> vor, die er 2007 gemeinsam mit dem Philosophen Jes Bertelsen, den Familientherapeut*innen Jesper Juul und Helle Jensen und anderen gegründet hat.</p>



<p></p>



<p class="has-text-align-center"><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/qZuKJost9N4" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; allowfullscreen="" width="640" height="359" frameborder="0"></iframe></p>



<p></p>



<p>Die Videos wurde im Rahmen der Veranstaltung &#8222;Empathie macht Schule – Empathie und Beziehungsarbeit in Praxis, Theorie und Forschung&#8220; in den Nordischen Botschaften (Berlin) aufgezeichnet.</p>
<p>The post <a href="https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/impulse-fuer-mehr-praesenz-im-alltag-von-peter-hoeeg/">Impulse für mehr Präsenz im Alltag von Peter Høeg</a> appeared first on <a href="https://www.empathie-macht-schule.de">Empathie macht Schule</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Eltern-Kind-Tage 2022- Ein Rückblick und ein Dankeschön</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/die-eltern-kind-tage-2022-ein-rueckblick-und-ein-dankeschoen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2022 07:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich von der FotoApp auf meinem Telefon die Fotos von den Eltern-Kind-Tagen vorgeschlagen bekomme, tauchen die Erinnerungen wie Popkorn auf, das in einer Pfanne röstet: Erinnerungen an die Atmosphäre, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn ich von der FotoApp auf meinem Telefon die Fotos von den Eltern-Kind-Tagen vorgeschlagen bekomme, tauchen die Erinnerungen wie Popkorn auf, das in einer Pfanne röstet: Erinnerungen an die Atmosphäre, die Neugier, die Offenheit, die Inspirationen, die Rückmeldungen, die wir erlebt haben.&nbsp;</p>



<p>Wenig ist schöner, als wenn ich die vielen Stühle sehe. Und ich staune: Alles Menschen wie ich, die heute, an einem Samstag hierher kommen. Wo Schule doch für viele und oft Anstrengung bedeutet. Toll! Und wenn dann auch noch die Schulleiter*Innen, die für Kekse, Gummibärchen oder heiße Würstchen sorgen, Getränke bereitstellen und ein herzliches Willkommen auf ein Flipchart schreiben ist das so einladend und fürsorglich, dass ich innerhalb der ersten fünf Sekunden denke: Was für ein Glück, dass ich bei diesem Schulprojekt dabei bin und heute gekommen bin.</p>



<p>Selbst wenn die drei Stunden sich vorher manchmal anfühlen wie eine nicht enden wollende Zeit. Es muss ja noch eingekauft und aufgeräumt und so manches Andere am Wochenende erledigt werden. Nicht zu vergessen das Ausruhen. Der Witz ist, dass die drei Stunden dann so schnell verfliegen, dass die meisten hinterher sagen, „Was, jetzt schon vorbei?“ Und, „In sowenig Zeit, soviel Impulse, die ich mit nach Hause nehmen kann?“ Mich eingeschlossen.&nbsp;</p>



<p>Deshalb an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden, Gastgebenden und Kinder, die wir 2022 Samstags gesehen haben (ich denke, ich darf das im Namen aller Beteiligten vom Empathie-macht-Schule-Team sagen;)). Danke für Eure Offenheit, Neugier, Euer Interesse, Euren Mut, Eure Freude, Fragen, Feedbacks zu dem, was euch gefallen hat und was euch weniger gefallen hat. Nur so können wir etwas besser machen. Und nur so ist das Schulprojekt das, was es sein soll: Ein organischer Prozess, der sich zwar stets neu entwickelt und in den Werten doch gleich bleibt.&nbsp;</p>



<p>Die nächsten Termine für 2023 werden mit viel Lust auf mehr davon und rechtzeitig von uns bekannt gegeben.&nbsp;</p>



<p>Und für alle die,…. die denken, dass wir immer das gleiche Programm machen: Ja und Nein. Denn es kann nie etwas gleich sein. Anderer Tag, andere Menschen, andere Stimmung, anderes Erleben.&nbsp;</p>



<p>Fühlt euch deshalb sehr herzlich eingeladen, ob zum zweiten, dritten oder vierten Mal. Und wir sehen dann, ob ihr das, was ihr schon kennt, vielleicht nochmal machen wollt oder wir alle zusammen etwas Neues ausprobieren möchten.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2020/11/Mona-Kino-1-e1623691757505.jpg" alt="" class="wp-image-1866"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Mona Kino<br>Drehbuchautorin, Familientherapeutin und Supervisorin<br>Vermittlungs- und Presseteam bei Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Helle Jensen im Gespräch mit Wir. Der Mutmach-Podcast, der Berliner Morgenpost</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/helle-jensen-im-gespraech-mit-dem-mutmach-podcast-der-berliner-morgenpost/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 20:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.empathie-macht-schule.de/?p=2643</guid>

					<description><![CDATA[<p>Helle Jensen&#160;war zu Gast bei Wir. Der Mutmach-Podcast,&#160;der Berliner Morgenpost und hat dort über das Schulprojekt berichtet. Zum Beispiel wie Lebensfreude und Spaß, Verantwortung statt Gehorsam und Entspannung gegen Stress [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/helle-jensen-im-gespraech-mit-dem-mutmach-podcast-der-berliner-morgenpost/">Helle Jensen im Gespräch mit Wir. Der Mutmach-Podcast, der Berliner Morgenpost</a> appeared first on <a href="https://www.empathie-macht-schule.de">Empathie macht Schule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Helle Jensen&nbsp;war zu Gast bei Wir. Der Mutmach-Podcast,&nbsp;der Berliner Morgenpost und hat dort über das Schulprojekt berichtet.</p>



<p>Zum Beispiel wie Lebensfreude und Spaß, Verantwortung statt Gehorsam und Entspannung gegen Stress helfen und dankbare LehrerInnen und Kinder hervorbringt. Aber auch, warum Autorität nichts mit autoritären Strukturen zu tun hat.</p>



<p>Der Mutmach-Podcast wurde zu Beginn der Pandemie von Suse und Hajo Schumacher ins Leben gerufen, um, wie der Name sagt, den Hörer*innen in ungewissen Zeiten, wie den letzten drei Jahren, Mut zu machen. </p>



<p></p>



<p>Viel Spaß beim Hören. </p>



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		<title>Wo ein Anfang ist, ist auch ein Ende und wo ein Ende ist, ist auch ein Anfang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 13:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin zur Zeit hundemüde, falle von den vielen neuen Eindrücken um mich herum am Abend lange vor meiner üblichen Zeit kaputt ins Bett. Das erinnert mich an meine Kinder, [&#8230;]</p>
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<p>Ich bin zur Zeit hundemüde, falle von den vielen neuen Eindrücken um mich herum am Abend lange vor meiner üblichen Zeit kaputt ins Bett. Das erinnert mich an meine Kinder, als sie in die Schule kamen. Völlig ermattet saßen sie am Nachmittag auf meinem Schoß und keine Rutsche, keine Schaukel konnte sie locken. Eine der Lehrerinnen der 1.Klasse sagte damals, dass es die größte Veränderung im Leben eines Menschen ist: der Wechsel in die Schule &#8211; vom mehr oder weniger selbstbestimmten Leben hinzu dem Sitzen auf Stühlen an Bänken im Klassenzimmer und der alles bestimmenden Schulklingel.&nbsp;</p>



<p>So fühlt sich das für mich auch gerade an &#8211; ein großer Wechsel liegt hinter mir.&nbsp;</p>



<p>Nach 15 Jahren in der Schule mit einem Team, festen Strukturen, einem Stundenplan als Taktgeber bin ich nun in der Selbstständigkeit angekommen. Ich denke, „Wie toll, dass ich mir meine Wochen selbst strukturieren kann“, „Ich kann ganz allein über meine Zeit bestimmen.“ Und auch: „Das ist verdammt anstrengend!“ Es ist herausfordernd den Wechsel auszuhalten: mal ist scheinbar nichts zu tun und dann wieder ganz viel. „Wie plane ich denn nun meine Tage, wie teile ich mir die Zeit ein?“ Und, „Reicht das Geld?“ So viele Gedanken gehen mit durch den Kopf. Und mir fehlen meine Kolleg*innen, der Austausch und auch meine Schüler*innen. Und ich merke, wie so oft, dass alles so oft ganz nah beieinander liegt. Die Freude, die Aufregung über etwas Neues und auch die Trauer, etwas Vertrautes zurückgelassen zu haben.&nbsp;</p>



<p>Wenn ich dann einer Freundin sage, keine Party, kein Kino, kann mich gerade locken, dann will ich von ihr keinen Rat, kein: „Das schaffst du schon! Haben ja alle geschafft!“ Das hilft mir nicht, lässt mich unzufrieden zurück. Mir hilft dann Ruhe und früh schlafen gehen. Und jemand, der mir sagt: „<em>Ja, das ist gerade anstrengend!“ </em>oder „<em>Boah ist das anstrengend!“</em></p>



<p>Und dann denke ich an die vielen Kinder, die gerade in die 1.Klasse gekommen sind? Oder in die zweite, dritte, vierte… Gibt es jemand, der ihnen ein tröstendes Wort, eine Umarmung spendet? Jemand der sieht, wie anstrengend alles ist? Und der auch die Trauer sieht? Denn zu einem Neuanfang gehört ja auch stets ein Abschied. Von den Sommerferien, dem Zuhause, alten Freund*innen aus der Kita oder mit denen man den Sommer verbracht hat? Einem vertrauten Ort und lieb gewonnenen Menschen. Jemand der sieht, dass das verträumte Gucken aus dem Fenster, dem Erinnern gilt und nicht unhöflich gemeint ist?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3661.png" alt="portrait Johanna Etzold" class="wp-image-434"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Johanna Etzold<br>Lernbegleiterin, Psychologin und Mutter von drei Kindern<br>Vermittlungsteam von Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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		<title>Online-Unterricht als Herausforderung am Jahresanfang</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/online-unterricht-als-herausforderung-am-jahresanfang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2021 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im ersten so genannten „Lockdown“ konnte ich mich noch davor drücken: vor dem Online-Unterricht. Nun wird es ernst. Ab Montag wollen und sollen wir mit den Kindern via Computer Unterricht [&#8230;]</p>
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<p>Im ersten so genannten „Lockdown“ konnte ich mich noch davor drücken: vor dem Online-Unterricht. Nun wird es ernst. Ab Montag wollen und sollen wir mit den Kindern via Computer Unterricht machen. </p>



<p>Vor den Ferien habe ich mit meinen Schülern einen Probedurchlauf gemacht: Ich habe unsere Weihnachtsgeschichte weitergelesen. Das war also noch ganz angenehm, da ich keine Inhalte vermitteln musste und die Geschichte spannend und witzig war. Eine Stunde haben wir uns täglich virtuell getroffen. Und nach drei Tagen musste ich feststellen, dass es anstrengend war. Zum einen die Technik: Zwischendurch flog immer mal ein Kind raus, das ich dann wieder reinlassen musste. Ich hätte einen Assistenten gebrauchen können, der die ganze Technik für mich managt. Und zum anderen das Zusammensein: Die Resonanz fehlte mir. Kein gemeinsames Lachen.. Und wie kommt das Buch eigentlich an? Wenn ich mit den Kindern zusammen bin, kann ich in Sekundenschnelle erfassen, ob die Kinder konzentriert sind und etwas verstanden haben. Jetzt aber habe ich für viele vorgelesen und war trotzdem mit der Geschichte allein. Dann sah ich ab und an mal ein Kind verschwinden oder mit Lego spielen. Wie viel davon lasse ich zu? Vielleicht ist ja das Beschäftigen nebenbei für einige Kinder hilfreich und sie können sich besser konzentrieren? Aber wie kann ich das auf die Distanz einschätzen? Gar nicht, sage ich mir &#8211; und: <a href="https://archiv.empathie-macht-schule.de/70-sind-das-paradies/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„70% ist das Paradies!“</a></p>



<p>Online-Meetings sind auch für mich als Teilnehmerin hin und wieder herausfordernd. Guck ich jetzt mich an oder wen eigentlich? Ich stelle mir vor, dass es für Kinder eine umso größere Herausforderung ist, mir zu folgen und nebenbei noch alle Mitschüler und sich selber auf den Bildschirmen zu sehen. Sich trotz all der Möglichkeiten, die der Computer bietet, mit Grammatik zu beschäftigen, ist schon hohe Schule.</p>



<p>Wie kann ich jenen Kindern helfen, die Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren, denen es schwer fällt, dabei zu bleiben? Ich hoffe, dass mir die <a href="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2019/11/ems_3-minutentreppensteigen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Körperübungen</a>, die ich mit den Kindern in der Schule gemacht habe, auch jetzt weiterhelfen. Vielleicht fällt es den Kindern sogar leichter, wenn sie sich nicht beobachtet fühlen. Ich bin gespannt.</p>



<p>Nun nutze ich die Ferien, um mir zu überlegen, wie ich eine Deutschstunde auf Distanz durchführen kann. Welche Spiele lassen sich trotzdem spielen? Und die Technik muss ich vorher auch noch mal üben: Wie kann ich denn nun einen Raum einrichten? Wie geht noch mal das Teilen des Bildschirms? Und welche der Übungen lassen sich überhaupt gut vor dem Computer machen? Neben all der Anspannung, ob es etwas wird, bin ich auch neugierig und freue ich mich auf neues, unbekanntes Land.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3661.png" alt="portrait Johanna Etzold" class="wp-image-434"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Johanna Etzold<br>Lernbegleiterin, Psychologin und Mutter von drei Kindern<br>Vermittlungsteam von Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto: privat</p>
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		<title>„Was tun, wenn mir der Kragen platzt…?“ – Anmerkungen zum Reden über Corona</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/1805-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema beschäftigt mich seit Tagen: „Was mache ich, wenn ich, verdammt nochmal, denen nicht mehr mit Empathie zuhören kann, die mich geradezu auf die Palme bringen mit ihrer Wut [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Thema beschäftigt mich seit Tagen: „Was mache ich, wenn ich, verdammt nochmal, denen nicht mehr mit Empathie zuhören kann, die mich geradezu auf die Palme bringen mit ihrer Wut und ihrer Kritik – mir aber Empathie doch so wichtig ist?“ Denn darum geht es, wenn ich momentan mit anderen Eltern zusammenkomme, die meine Haltung zur Corona-Krise nicht teilen: vor der Schule, nach der Schule, auf der Straße und am Telefon. Ich höre „nichts als Gemecker und Gejammer“ über die Corona-Maßnahmen (ja, ich weiß, auch in dieser Bewertung steckt Meckern meinerseits). Jemandem, der meine Haltung nicht teilt, geht es ja vielleicht umgekehrt ganz ähnlich&#8230;</p>



<p>Wenn ich sage, dass ich vieles zwar auch nicht verstehe, aber die Republik und meine Freiheit nicht in Gefahr sehe, dann geht es erst richtig los. Dann jagt nämlich ein Argument das nächste – und das kenne ich gut von anderen Diskussionen, wie solchen, in denen ich davon erzählte, keinen Alkohol mehr zu trinken, vegetarisch zu essen – oder umgekehrt: „Wie bitte, Du isst noch Fleisch?“ „Was, Du trinkst und rauchst?” Schon geht der jeweilige Überzeugungskanon los – auch im engsten Freundeskreis. Nur: Keine/r interessiert sich für meine Beweggründe. Auch dann nicht, wenn ich der ersten Runde Empörung empathisch zugehört hatte. Ja, auch hier ist eine Prise Beleidigtsein mit drin, ganz nach dem Motto: „Menno, ich habe mich angestrengt, so nett mit euch zu sein, so verständnisvoll, wo ist jetzt bitte schön das Dankeschön?“</p>



<p>Wie letztens, als mir einer der Väter vor der Schule dann im Verlauf seiner Überzeugungsarbeit erzählte, er hätte wegen dem ganzen Wahnsinn, der in Deutschland vor sich gehe, einem Journalisten zehn Euro für ein Buch einer christlichen Organisation gespendet, das darlegt, wie wir unsere Kinder vor linken, radikalen Ideologen schützen können. Denn eine Kita hatte ein homosexuelles Pärchen darüber sprechen lassen, dass es okay ist, wenn Männer Männer lieben und Frauen Frauen. Unser Schlagabtausch begann ganz spontan: „So what? Davon wird doch kein Kind homosexuell?“ Er entgegnete: „Und wenn doch?“ Ich wiederholte: „So what?“ Er sagte, er befürchte, dass dann die Menschheit aussterbe.</p>



<p>In diesem Moment bekam ich Schnappatmung, verkniff mir aber mit meinen ersten Impuls zu kontern: „Dann stirbt die Menschheit aus? Was ist bitte mit dem Klimawandel? Oder den Spätfolgen von legalen Drogen, ähm, Entschuldigung, Rauschmitteln?“ Stattdessen versuchte ich es sachlich. Ich hatte den Namen des genannten Journalisten schon einmal gehört und fragte den Vater, ob er wisse, dass er für sehr rechte und radikale Inhalte stehe? „Nun ja, da machst du es dir aber einfach. Nicht alles, was konservativ ist, ist automatisch rechts- oder rechtsextrem.“ Also, wenn mir einer sagt, ich würde es mir einfach machen, komme ich nach einem weiteren Schnappatmungsmoment aber so richtig in Fahrt. Dann fällt es mir wirklich mehr als schwer, nicht auszuflippen. Und gleichzeitig frage ich mich, warum ich denn um Himmels Willen<em>,</em> <em>noch immer nicht, </em>über den Dingen stehen kann?</p>



<p>Was tun? Sortieren. Einmal nach Innen „einchecken“. Empathisch sein bedeutet ja gerade nicht, immer nett und freundlich zu sein oder gleichbedeutend ist mit Gefühllosigkeit oder Gleichgültigkeit (auch wenn das oft so unterstellt wird). Im Gegenteil. Es geht eher um einen empathischen Umgang mit den eigenen Gefühlen <em>und</em> denen des Gegenübers. Im Idealfall bin ich dann mit 60 Prozent meiner Achtsamkeit bei mir und mit 40 Prozent meiner Achtsamkeit beim Anderen. Das bedeutet, je besser ich mich kenne, desto differenzierter kann ich meine Gefühle und meine damit zusammenhängenden Gedanken wahrnehmen. So wie jetzt. Und dann kann ich entscheiden, ob ich ein solches Gespräch fortsetzen will – oder nicht. Denn auch ein Nein ist völlig ok – und keineswegs unempathisch.</p>



<p>In diesem Fall aber wollte ich nicht aufhören. Und ich erinnerte mich an an eine Liste, die ich tatsächlich für solche Fälle in meinen Notizen auf dem Handy immer dabei habe, wenn ich fast 100 Prozent bei meinem Gegenüber oder fast zu 100 Prozent bei mir und meinen aufkochenden Emotionen bin. In dieser Notiz stehen „nicht defensive Antworten“, die mir Zeit verschaffen. Wenn ich zum Beispiel sage: „Das ist interessant, darüber muss ich mal nachdenken“ (statt „tickst du noch ganz richtig!?”, dann muss der Andere nämlich auch erst einmal keine weiteren Argumente nachschießen, sondern kann im Zweifelsfall genauso zur Ruhe kommen, wie ich. Zweitens kann ich dann wieder besser atmen, was dazu führt, dass ich, drittens, wieder besser denken kann, und dass sich, viertens, mein Puls, sprich Herzschlag, beruhigt.</p>



<p>Mit klarem Kopf konnte ich mir das aus seiner Aussage herauspicken, dem ich gut zustimmen konnte. Und das war: „Du hast völlig Recht, konservativ und rechtsextem in einen Topf zu werfen, ist zu einfach.“ Ich fügte hinzu: „Das, was mir in dem Buch dargelegt werden soll, stimmt nur nicht mit meinem humanistischen Weltbild überein. Ich sehe die Welt als Freund und nicht als Feind. Es gibt Konservative, die diese humanistischen Werte mit mir teilen, und Konservative, die das nicht tun. Die können dann auch ganz weit links oder fundamentalistisch sein &#8211; aber sie sehen alles als Gefahr, was anders ist als sie. Und verbreiten Angst und Panik, wenn sich in ein oder in drei Kindergärten in Deutschland zum Thema Homosexualität auseinander setzen.“ Und ich bekam als Antwort: „Das ist wirklich interessant, so habe ich das noch nicht gesehen.“</p>



<p>Natürlich gibt es Leute, die dann nicht so schnell einlenken. Aber auch zu jedem späteren Zeitpunkt gilt: Wenn ich nicht mehr zuhören kann, weil der andere aggressiv ist oder wird, kann ich aufhören. „Mich interessiert, was Dich so wütend macht, aber jetzt kann nicht mehr gut zuhören, lass uns später weiter darüber sprechen.“</p>



<p>Und in einem völlig hoffnungslosen Fall? Den gibt es wirklich, wirklich selten. Denn alle Menschen wollen ja gern gesehen und gehört werden und wertvoll füreinander sein. Oder in den Worten von Gregory McKeown: „Das wichtigste menschliche Bedürfnis ist es, verstanden zu werden und als der Mensch gesehen zu werden, der man ist. Wenn Menschen wütend sind, höre mit Empathie zu. Wenn Menschen kritisch sind, höre mit Empathie zu. Wenn Menschen Schmerzen haben, höre mit Empathie zu.“</p>



<p>Das wiederum gilt natürlich auch mir gegenüber. So hat mich mein anfängliches Beleidigtsein in Corona-Diskussionen daran erinnert, dass ich nicht nur meine Meinung zu dem Thema sagen wollte, sondern dass ich auch gehört und gesehen werden wollte. Es fällt mir schwer, mir einzugestehen, dass es meinem Gegenüber manchmal gar nicht darum geht, sich mit mir auszutauschen, sondern bestärkt zu werden.</p>



<p>Was heißt das für die Zukunft? Augen auf bei der Diskussionswahl. Und mich selbst fragen, kurz und knackig: „Hast Du noch Zeit und Lust?“ Und „Ist es okay, wenn die anderen, Deinen anderen Standpunkt nicht hören wollen oder können, weil die Gemüter viel zu erhitzt sind?“ Dann kann ich entscheiden, ob und wie ich dieses Gespräch führen will.</p>



<p>Und hier für Euch: Ein paar Ideen von nicht defensiven Antworten und Fragen aus meinen Notizen. Vielleicht passt ja die eine oder andere für euch.</p>



<p>„Wirklich?“<br>„Was meinen Sie damit?“<br>„Vielleicht haben Sie Recht.“<br>„Das könnte sein.“<br>„Ich verstehe.“<br>„Das ist interessant.“ <br>„Darüber muss ich noch nachdenken.“<br>„Das ist Ihre Entscheidung.“<br>„Ich bin sicher, dass Sie das so sehen.“<br>„Sie haben ein Recht auf Ihre Meinung.“<br>„Ich sehe, dass Sie verärgert sind. Was macht Sie so wütend?“<br>„Das ist für mich nicht verhandelbar.“<br>„Was erhoffen Sie sich davon, mir das zu erzählen?“<br>„Es tut mir leid, dass Sie das nicht gutheißen.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3801-e1572853062746.png" alt="portrait mona kino" class="wp-image-496"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Mona Kino<br>Drehbuchautorin, Familientherapeutin und Supervisorin<br>Vermittlungs- und Presseteam bei Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto: privat.</p>
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		<title>„Dann bist du an einem guten Ort&#8230;“</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/dann-bist-du-an-einem-guten-ort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 09:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich den Blogbeitrag vom 7. September anklicke, öffnet sich ein Videostandbild, auf dem der Untertitel zu lesen ist „… then you are in a good place“. Die Person auf dem Bild erkenne ich sofort. Es ist Katinka Gøtzsche und sie spricht über das Projekt Beziehungskompetenz, das in Dänemark in der Lehrerausbildung durchgeführt wurde. Ich habe sie als eine der Referentinnen der zweijährigen Fortbildung „Training Empathy“ kennengelernt. </p>
<p> Ich kann mich an ihre Energie, an ihre Freundlichkeit und an die Unmenge [...].</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als ich den Blogbeitrag vom <a href="https://archiv.empathie-macht-schule.de/empathie-praesenz-in-der-schule-ein-film-ueber-beziehungskompetenz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">7. September</a> anklicke, öffnet sich ein Videostandbild, auf dem der Untertitel zu lesen ist „… <em>then you are in a good place“</em>. Die Person auf dem Bild erkenne ich sofort. Es ist Katinka Gøtzsche und sie spricht über das Projekt Beziehungskompetenz, das in Dänemark in der Lehrerausbildung durchgeführt wurde. Ich habe sie als eine der Referentinnen der zweijährigen Fortbildung „Training Empathy“ kennengelernt.</p>



<p>Ich kann mich an ihre Energie, an ihre Freundlichkeit und an die Unmenge an Übungen erinnern, aber auch an den Widerstand, den ich beim Ausprobieren manchmal empfunden habe. Ich habe die Anregung als sehr bereichernd erlebt, meinen Widerstand zu akzeptieren und wenn möglich zu erforschen, anstatt mich zusammenzureißen und einfach mal mitzumachen. Ich habe herausgefunden, dass mein Widerstand immer einen Grund hat, dass er oft etwas beschützen will und dass diese Dinge in meiner eigenen Wahrnehmung erst mal zu kurz kommen.</p>



<p>Als ich mir das Video anschaue, kann ich mich deshalb in den Schülern wiedererkennen, die zu Wort kommen und sagen, dass ihnen die Übungen zu Anfang blödsinnig vorkamen und dass sie Angst hatten, jemand würde dabei zuschauen und sich lustig machen. Oft im selben Satz sagen sie, dass es jetzt Sinn macht, den Unterricht so zu beginnen, dass man sich besser konzentrieren kann oder dass es angenehm ist, seinen eigenen Gedanken etwas Raum zu geben. Ich vermute, dass diese Entwicklung so wie bei mir damit zu tun hatte, <em>wie</em> die Übungen angeleitet wurden. Ich habe die Gabe immer bewundert, die Dinge einfach und präzise ausdrücken zu können. Zum Beispiel durch die kurze Einladung: „Jeder darf, aber niemand muss“.</p>



<p>Wenn ich selbst gefragt werde, was sich eigentlich hinter dem Begriff Beziehungskompetenz verbirgt, will ich am liebsten eine umfassende Antwort geben. Dann krame ich zusammen, was mir alles einfällt und verrenne mich manchmal dabei. Dabei geht es auch einfach. Wie in dem Video: <em>Wenn dir bewusst ist, wie du dich gerade fühlst und wenn du weißt, wie es der Klasse geht, dann bist du an einem guten Ort, um Entscheidungen zu treffen und sinnvoll zu handeln.</em></p>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Titelbild aus dem Film &#8222;Empati og Nærvær i Folkeskolen &#8211; En film om relationskompetence&#8220; © Morten Bo Larsen, Humble House Film und Børns Livskundskab</p>
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