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	<title>für eltern Archives - Empathie macht Schule</title>
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	<title>für eltern Archives - Empathie macht Schule</title>
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		<title>&#8222;Am allerliebsten wäre mir, wenn Empathie macht Schule auf Bundesebene eingeführt würde.&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2024 11:42:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus den schulen]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erlebnisse mit dem Schulprojekt aus der Perspektive eines Elternteils Als mein Sohn fünf war, habe ich mich erkundigt, welche Arten von Schulen in unserer Nähe und auch außerhalb des Einzugsgebiets [&#8230;]</p>
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<p>Erlebnisse mit dem Schulprojekt aus der Perspektive eines Elternteils </p>



<p>Als mein Sohn fünf war, habe ich mich erkundigt, welche Arten von Schulen in unserer Nähe und auch außerhalb des Einzugsgebiets sind. Ich war auf der Suche nach einer&nbsp; Schule für unseren Sohn, die nicht so starr ist, wie ich es aus meiner Schulzeit kenne. Die Lehrer stehen vorne und die Kinder müssen zuhören. Und es wird viel über Disziplin und Strafen beschult. Das passt einfach nicht zu dem, wie wir hier zu Hause leben.&nbsp;</p>



<p>Bei der Recherche bin ich auch auf die Grundschule am Gutspark gestoßen. Auf der Webseite hat nicht sofort das Wort Empathie in <em>Empathie macht Schule </em>angesprochen. Ich dachte: Das ist es. Und nachdem ich mir neugierig alles über das Schulprojekt bis zum Ende durchgelesen habe, war klar: das ist meine Wunschschule.</p>



<p>Als ich groß wurde, haben die Erwachsnen bestimmt, was richtig und falsch ist. Gefühle, die positiv waren, wie Fröhlichkeit, waren erwünscht, aber wenn ich unruhig war, hat mir das immer Ärger eingebracht. Das schönste ist für mich heute als Mutter zu erleben, dass Schule anders sein kann. Dass Kinder aufmerksam sein können, wenn man sie nicht anschreit,&nbsp; wie in meiner Schulzeit, oder damit droht: „Wenn es hier nicht still ist, dann schreiben wir jetzt einen Test!“ Dass sich Kinder wohl fühlen und gerne lernen, wenn man sich als Erwachsener erstmal fragt: „Was ist denn hier gerade eigentlich wirklich los? Auch bei mir.“ Und wenn dann erst entsprechend gehandelt wird. Wenn ich mir überlege, wie klein die Kinder noch sind, wenn sie in die Schule gehen. Das ist doch klar, dass sie auch mal aufgeregt oder unruhig sind. Ich freue mich sehr, dass mein Sohn diese Erfahrung macht. Dass er ernst genommen und gesehen wird und die Klassenlehrerin sich in seine Perspektive hinein versetzen kann.&nbsp;</p>



<p>In der ersten Klasse kam mein Sohn zum Beispiel immer ganz aufgeregt nach Hause und hat erzählt, dass sie heute auf die Stühle geklettert sind. Und ich dachte, toll, das steht nicht nur auf der Webseite, sondern das Programm wird auch umgesetzt. Ich war dann auch bei den Eltern-Kind-Nachmittagen, die angeboten wurden. Ich wollte einen Einblick bekommen, was die Lehrer:innen so bei EMS lernen, ich wollte die Trainer:innen kennenlernen, Fragen stellen und mich mit den anderen austauschen, deren Kinder auch an der Schule sind.&nbsp;</p>



<p>Beim zweiten Mal war ich in einer Gruppe, in der vier sehr wilde Jungs waren. Ich habe versucht einfach ganz ruhig zu bleiben. Wenn einfach mal so einfach wäre. Ich habe mich auf meinen Atmen konzentriert und meine Aufmerksamkeit auf das, was vermittelt wurde gelegt, anstatt auf die Jungs. Als ich das den Trainer:innen rückgemeldet habe, haben sie gesagt, dass wir dann mal eine Übung machen und sehen werden, ob die Jungs dabei ruhiger werden. Und sie haben hinzugefügt, dass das vielleicht aber auch nicht klappt. Das was sehr wertvoll für mich. Das zu akzeptieren was gerade da ist. Und kein bestimmtes Ziel zu verfolgen und zu denken, das ich „es“ nicht geschafft habe, für Ruhe zu sorgen. Denn, ja, vielleicht klappt etwas, vielleicht auch nicht. Wenn seitdem bei uns zu Hause mal alles drunter und drüber geht, habe ich bemerkt, dass sich die Atmosphäre verändert, wenn ich mich entspanne. Anstatt meinem Impuls nachzugehen mich aufzuregen, schaffe ich dann ganz bewusst Abstand.&nbsp; Da wo ich gerade bin, mache ich ganz bewusst einen Schritt zurück. Richte mich auf und atme durch, so dass ich wieder klar denken kann.</p>



<p>Manchmal schlage ich meinem Sohn auch nachmittags vor, dass wir uns fünf Minuten auf den Boden legen und Gefühle fühlen. Oder ich lese mir eine der Übungen durch, die bei Empathie macht Schule auf der Webseite zu finden sind. Die Stuhlübung, von der mein Sohn erzählt hat, finde ich auch super. Sie schafft eine Verbindung zwischen uns, die anders ist, als wenn wir spielen. Aber die Übungen unterstützen mich auch, bei Begegnungen im sonstigen Alltag. Wenn ich weiß, dass sie für mich herausfordernd sind, denke ich an das was die Trainerinnen zu den Übungen mit den vier wilden Jungs gesagt haben. Ich mache mir klar, die Situation so zu nehmen wie sie ist, anstatt sie verändern zu wollen. Ich erinnere mich daran, den Anderen so nehmen wie er ist und dass ich in meiner Kommunikation klar bleibe. Ich frage mich bewusst vorher: „Was möchte ich?&#8220; Und achte während des Treffens darauf, das klar zu kommunizieren. Dass ich meine Atmung dabei immer als Tool zur Verfügung habe, um mich wieder zu erden, ist cool zu wissen.</p>



<p>Ich würde sehr gerne mal hören, wie es der Lehrer:in mit der Klasse geht, seit sie bei dem Schulprojekt dabei ist. Was hat sich für sie konkret verändert? Wie wendet sie das Gelernte an? Aber das liegt natürlich daran, dass ich daran einfach sehr interessiert bin. Ein Elternbrief, ein- oder zweimal im Jahr, würde da auch schon helfen, in dem sie uns Eltern an Ihrer Reflexion teilhaben lassen.&nbsp;</p>



<p>Ich wünsche mir jedenfalls, dass <em>Alle</em> diese Übungen machen, weil sie mich und meinen Sohn einfach immer wieder ins Gleichgewicht bringen. Auch wenn ein Tag mal nicht so stressig ist. Und ich würde mir wünschen, dass das Programm nach der wissenschaftlichen Evaluierung an anderen Schulen weitergeht. Am liebsten an allen Berliner Schulen. Dem Projekt, den Kindern, dem Schulpersonal und den Eltern wünsche ich jedenfalls von Herzen, dass es die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie weiter fördert, weil aus meiner Sicht, Schulen genau das brauchen. Und am allerliebsten wäre mir natürlich, wenn <em>Empathie macht Schule </em>auf Bundesebene eingeführt würde.</p>



<p>Das Gespräch führte Mona Kino.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2020/11/Mona-Kino-1-e1623691757505.jpg" alt="" class="wp-image-1866"/></figure>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-93f98294f91425b6e052fe6ad6855258">Mona Kino<br>Drehbuchautorin, Familientherapeutin &amp;<br>Pressereferentin bei Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Basis für Resilienz und gesellschaftliches Engagement </title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/basis-fuer-resilienz-und-gesellschaftliches-engagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2024 12:46:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
		<category><![CDATA[aus der forschung]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21. und 22. September 2023 fand an der Universität Leipzig die erste deutschlandweite Konferenz Achtsamkeit in der Bildung zum Thema „Basis für Resilienz und gesellschaftliches Engagement“ mit anschließender Fachtagung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 21. und 22. September 2023 fand an der Universität Leipzig die erste deutschlandweite Konferenz Achtsamkeit in der Bildung zum Thema „Basis für Resilienz und gesellschaftliches Engagement“ mit anschließender Fachtagung in Form einer &#8222;Zukunftswerkstatt Bildung&#8220; statt.</p>



<p>Freundlicherweise stellt die Universität Leipzig die aufgezeichneten Vorträge und Präsentationen von Dr. Corinna Aguilera-Raab und Helle Jensen auf ihrer Webseite zur Verfügung.</p>



<p>Die Präsentationen stehen dort auch als pdf zum download bereit.</p>



<p>Viel Spaß beim Reinsehen und frohe Feiertage.</p>



<p>Euer Empathie macht Schule Team</p>



<p><a href="https://www.zls.uni-leipzig.de/konferenz-abik">https://www.zls.uni-leipzig.de/konferenz-abik</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gut genug ist das neue Perfekt</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/gut-genug-ist-das-neue-perfekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 09:06:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“So ist es.“…haben meine Ausbilder:innen Helle Jensen, Christine Ordnung, Jesper Juul, Peter Hoeg und andere stets gesagt. Mal habe ich den Satz mit Punkt, mal mit Ausrufezeichen oder mit Fragezeichen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>“So ist es.“…haben meine Ausbilder:innen Helle Jensen, Christine Ordnung, Jesper Juul, Peter Hoeg und andere stets gesagt. Mal habe ich den Satz mit Punkt, mal mit Ausrufezeichen oder mit Fragezeichen am Ende gehört. Und je nach dem, was ich da am Ende hörte, habe ich mich in der Ausbildung vor diesem Satz gefürchtet, und er fiel oft. Meistens wusste ich schon, jetzt kommt er wieder. Er hat mir gezeigt, dass ich das, <strong>was ist</strong>, doch noch nicht so radikal akzeptiere, wie ich es von mir dachte oder erwartet habe. In den Momenten hätte ich mir am liebsten die Ohren zugehalten, oder wäre davon gelaufen. Was natürlich auch nicht hilft&#8230;weil: Egal, wo ich hinkomme, wer ist schon da? Richtig, ich. Manchmal war es aber auch anders. Dann, wenn ich den Satz mit Milde gehört habe. Dann konnte ich gelassen, offen und neugierig sagen, wenn ich das noch nicht&nbsp; erreicht hatte, was ich erreichen wollte: „Interessant, so ist das gerade.“ Das war zwar auch nicht so leicht anzunehmen, aber leichter, als die Momente, in denen ich vor Scham am liebsten im Erdboden verschwunden wäre.&nbsp;</p>



<p>Das große Andere, was ich in meiner Ausbildung lernen durfte, hängt damit zusammen. Und darüber habe ich für das Onlineportal von AVE mit Christine Ordnung ein Interview geführt: Genau diesem Moment einen Raum zu geben. Nicht dahin zu schauen, was ich &#8211; oder das Gegenüber gut oder besser kann, als das, was uns gerade (noch) nicht gelingt. Sondern Anzuerkennen: &#8222;Jetzt ist es schwer für dich.&#8220; Und erst dann den nächsten Schritt zu machen, wenn ich eins, zwei oder drei Mal Ein- und Ausgeatmet habe. Mir war es wie immer eine Freude, mit Christine zu sprechen. Nicht nur weil ich mich beim Interviewen im Anfänger:innen sein, oder <em>beginners mind</em> üben kann, sondern auch, weil ich dabei immer eine Auffrischung meines Gelernten bekomme. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-ave-institut wp-block-embed-ave-institut"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="1kuImxhKVt"><a href="https://ave-institut.de/schule-ein-ort-fuer-beziehungsgestaltung/">Schule &#8211; ein Ort für Beziehungsgestaltung</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Schule &#8211; ein Ort für Beziehungsgestaltung&#8220; &#8212; AVE Institut" src="https://ave-institut.de/schule-ein-ort-fuer-beziehungsgestaltung/embed/#?secret=mWpjw0wz1i#?secret=1kuImxhKVt" data-secret="1kuImxhKVt" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2020/11/Mona-Kino-1-e1623691757505.jpg" alt="" class="wp-image-1867"/></figure>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-427148aba51a5c4608151eedbdab1bc6">Mona Kino<br>Drehbuchautorin, Familientherapeutin und Supervisorin<br>Vermittlungs- und Presseteam bei Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vertrauen bedeutet für uns: Zu sprechen</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/vertrauen-bedeutet-fuer-uns-zu-sprechen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 20:21:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus den schulen]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die stellvertretende Schulleiterin Annika Waldschmidt (re.) an der Sachsenwald Grundschule über ihre Erfahrungen mit den Kolleg:innen im Fish-Bowl Setting Die Idee, die Fishbowl-Methode an unserer Schule auszuprobieren, ist letztes Jahr [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die stellvertretende Schulleiterin Annika Waldschmidt (re.) an der Sachsenwald Grundschule über ihre Erfahrungen mit den Kolleg:innen im Fish-Bowl Setting </p>



<p>Die Idee, die Fishbowl-Methode an unserer Schule auszuprobieren, ist letztes Jahr in Dänemark entstanden. Wir waren dort, um uns anzusehen, wie das Thema <em>Empathietraining</em> in den dänischen Schulen und der Lehrer:innenausbildung implementiert wird. </p>



<p>Die Projektleiterinnen, Helle Jensen und Christine Ordnung, hatten uns bei dieser Reise von einem Traum erzählt, den sie in sich trugen: „Wir würden gerne mal in strukturierter Form, der Fishbowl Methode, probieren, euch, die Schulleitung, mit dem Personal zusammen in einen offenen Austausch über die Werte zu bringen, die ihr für die Schule verfolgt. Zu hören, wo und wann wird es auch mal schwer?“&nbsp;</p>



<p>Allen, denen ich davon erzählt habe, haben gesagt: „Ihr seid ihr verrückt, ihr werdet da auseinander genommen&#8230;ihr seid danach am Boden&#8230;.was, wenn da was kommt, was euch verletzt?“ Ich hatte jedenfalls schon ein bisschen Manschetten. Und dachte: „Oh Mann, kann ich das alles so mitnehmen?“ Helle und Christine haben uns dafür angeboten, dass sie hinterher noch da bleiben, falls das so sein sollte. </p>



<p>An dem Tag, als das Treffen stattgefunden hat, waren wir freudig aufgeregt. Für uns war das das erste Mal in unserer Arbeitszeit, dass wir offen mit den Kolleg:innen über unsere Werte gesprochen haben. Und auch die Reaktionen von ihnen darauf zu hören. Hören die Kolleg:innen da etwas ganz Neues? Wo sehen sie bei unserer Arbeit und unseren Werten Schwierigkeiten? Und: Hoffentlich machen wir das auch so! Bin ich wirklich so verlässlich und transparent, wie ich denke? </p>



<p>Zuerst waren Konny, die Schulleiterin und ich mit Helle in der Mitte eines Stuhlkreises, wo Helle die Idee allen vorgestellt hat, die um uns herumsaßen. Wir waren sozusagen im Innenkreis die Fische, die von außen betrachtet werden konnten. Dort haben wir mit ihr in einem lockeren Gespräch vielleicht zwanzig Minuten lang von unseren Werten als Schulleiterinnen erzählt. Im Anschluss daran gab es dann für alle Zuhörenden die Gelegenheit sich Ohr an Ohr darüber auszutauschen: Was haben sie gehört und bei sich wahrgenommen? Haben sie etwas Neues gehört?&nbsp;</p>



<p>Nach einem weiteren Austausch in größeren Gruppen, wurden noch drei zusätzliche Stühle in die Mitte des Stuhlkreises gestellt. Dort sollten diejenigen Platz nehmen, die etwas von dem teilen wollten, worüber sie sich mit den Kolleg:innen ausgetauscht hatten. Ich war so gespannt: Was wird gesagt? Kann ich es annehmen ohne rechtfertigend darauf zu reagieren? </p>



<p>Und dann saß da plötzlich jemand. Das war das Allertollste, das hat gar nicht lange gedauert. Und das Allerschönste war, wie die Kolleginnen reflektiert haben. Wie wertschätzend sie sich uns gegenüber ausgedrückt haben. Ich bekomme jetzt schon wieder Gänsehaut, wenn ich daran denke. Dass sie sich wirklich getraut haben auszusprechen, was für sie im Umgang mit uns schwierig ist, das hat mich wirklich tief beeindruckt. Und die Art, wie sie das gesagt haben, hat hundertprozentig damit was zu tun, was wir durch Empathie macht Schule gelernt haben. Das war wie eine warme Dusche. Wir konnten das so leicht nehmen, weil die Art zu sprechen so klar war und präzise war und nicht bewertend oder von oben herab. Ein Beispiel ist: Wir hatten gesagt, dass uns wichtig ist, dass wir eine Struktur geben, dass wir transparent sind und dass wir von dem Kollegium auf das Vertrauen hoffen, dass wir das große Schiff schon lenken. Und wenn dann manchmal so Schulentwicklung-Schnellboote vorbei kommen, dass wir die an Bord bitten, wenn sie uns gut gefallen. Die Kolleginnen sagten uns dann, dass sie das prinzipiell gut finden, ihnen das aber manchmal zu viel oder zu schnell ist, weil sie auch Pläne für ihren Schulalltag haben. Dann möchten sie nicht noch ein und noch ein Projekt. Sie sagten, dass sie motiviert sind und sich gerne engagieren und dass, sie nicht noch zusätzlich motiviert werden müssen. Ich bin so froh, dass wir diesen Schritt gemacht haben, dass die Kolleginnen jetzt häufiger dieses Vertrauen haben, dass sie aussprechen dürfen, was sie zu sagen haben. </p>



<p>Diese gegenseitige Wertschätzung erlebt zu haben, trägt uns noch heute. Im Kontakt mit uns und untereinander, mit den Schülerinnen und den Eltern. Wir sind so richtig stolz auf uns alle. </p>



<p>Diese Art zu arbeiten, sich gegenseitig zu reflektieren, gibt es nicht in der Lehrer:innen Ausbildung. Auch jetzt bei der Schulleitungsausbildung, die ich gerade gemacht habe. Da wird zwar gesagt, dass es gut ist Supervision als Schulleitung zu haben, aber nicht in diesem Format. Dank Empathie macht Schule sind wir in dieser Hinsicht kleine Schritte gegangen und auch große- die Herausforderung ist jetzt, diese weiter im Schulalltag zu implementieren. Diese wollen wir gerne annehmen.&nbsp;</p>



<p>Zum Schluß möchte ich allen Kolleg:innen in und um Berlin Mut machen, Formate, wie die Fischbowl mit der empathischen Begleitung vom Empathie macht Schule Team auch zu nutzen, wenn sich ihnen diese Chance bietet. Auch wenn es schön wäre, wenn wir das selber könnten. Vielleicht können wir das auch eines Tages. Wir sind ja in unserer Supervision in den letzten vier Jahren auch ein ganzes Stück weiter gekommen. Aber bis es soweit ist, braucht es meiner Meinung nach eine Moderation von außen.&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>100 verschiedene Möglichkeiten Espresso zu machen</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/100-verschiedene-moeglichkeiten-espresso-zu-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2023 14:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ferienzeit liegt schon ein paar Wochen hinter uns. Ein guter Moment einmal Espresso zu machen. Denn um mit anderen Menschen bis zu den kommenden Ferien gut in Beziehung gehen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Ferienzeit liegt schon ein paar Wochen hinter uns. Ein guter Moment einmal Espresso zu machen. Denn um mit anderen Menschen bis zu den kommenden Ferien gut in Beziehung gehen zu können, ist es wichtig, zu sich selbst einen guten Kontakt zu haben und einen Zugang zu seinen natürlichen Kompetenzen zu spüren &#8211; dem Atem, dem Körper, dem Herz, dem Bewusstsein und der Kreativität. </p>



<p>Mit mir in Kontakt sein bedeutet dann, wahrzunehmen, wie sich der Atem verändert, wenn es mir in der Klasse zu laut wird und alle durcheinander reden. Wie mein Körper reagiert, wenn ich eine unangenehme Nachricht bekomme. Sich mein Mitgefühl verändert, wenn jemand etwas tut, was mir nicht gefällt und mein Bewusstsein seinen Fokus verliert. Wenn ich unter Druck bin und ich in einer Situation, keine Idee mehr habe.</p>



<p>Es ist wichtig, „in Friedenszeiten zu üben“, sagt Helle Jensen, die Projektleiterin von <em>Empathie macht Schule</em>. Das heißt, dass ich die Aufmerksamkeit immer wieder auf die natürlichen Kompetenzen lenke und sie bewusst wahrnehme, wenn ich entspannt bin.</p>



<p>Espresso ist eine Übung, die wir mit den Teilnehmer*innen von Empathie macht Schule immer wieder anwenden. Eine meiner Schülerinnen hat sie in Kaffeeklatsch umbenannt, was ich sehr passend finde, denn wir klatschen Arme, Oberkörper, Rücken und Oberschenkel ab. Erst sechsmal, dann fünfmal, viermal, dreimal, zweimal, einmal und am Schluss der jeweiligen Sequenz ist der Sprung mit beiden Beinen. Beim Landen strecken alle die Arme nach vorn, auch die Handflächen zeigen nach vorn und gleichzeitig mit der Landung kommt von allen ein kräftiger Ausruf auf die Silbe HHAA!!!.</p>



<p>Im Laufe der letzten Jahre habe ich diese kleine Übung in unzähligen Varianten erlebt. Einige Personen haben siebenmal gezählt und am Ende in die Hände gelatscht, andere haben mit dem Klatschen bei den beinen angefangen und mir den Armen aufgehört. Wenn ich heute daran denke,  wie ich diese Übungen das erste Mal gemacht habe, muss ich schmunzeln. Ich habe sie mir ganz genau einprägen wollen, um sie dann ja in der vorgemachten Reihenfolge weitergeben zu können. Ich wollte es richtig machen, richtig anleiten und richtig durchführen.</p>



<p>Mit der  Zeit habe ich verstanden, dass es gar nicht der genaue Ablauf ist, der relevant ist. Und auch nicht die vorgegeben Worte. Vielmehr der Spaß daran, dass alle zusammen den Körper, den Bewegungsablauf, die Stimme, und das eigene Sein in die Arbeit einzubeziehen. Mich zu spüren, im Hier und Jetzt in Kontakt zu mir kommen, denn der Körper ist immer in der Gegenwart &#8211; nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft, wie wir es oft mit unseren Gedanken sind.</p>



<p>Nachdem der Espresso gewirkt hat, egal in welcher Reihenfolge ausgeführt, kann ich mich viel leichter spüren und habe einen leichteren Zugang zu meiner Atmung, kann den Unterschied zwischen Bewegung und Ruhe wahrnehmen.</p>



<p>Und nun bin ich auf all die verschiedenen Varianten des Kaffeeklatschs gespannt, die ich noch kennenlernen werde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3661.png" alt="portrait Johanna Etzold" class="wp-image-434"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Johanna Etzold<br>Lernbegleiterin, Psychologin und Mutter von drei Kindern<br>Vermittlungsteam von Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beziehungskompetenz in der U-Bahn</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/beziehungskompetenz-in-der-u-bahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2023 17:49:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am kommenden Montag beginnt in Berlin für die, die am Schulalltag teilhaben &#8222;offiziell&#8220; die Schule. Für manche das erste Mal, für andere nach einer Auszeit und für einige wie gewohnt [&#8230;]</p>
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<p>Am kommenden Montag beginnt in Berlin für die, die am Schulalltag teilhaben &#8222;offiziell&#8220; die Schule. Für manche das erste Mal, für andere nach einer Auszeit und für einige wie gewohnt nach der sommerlichen Pause. Die Telefone werden wieder häufiger klingeln, das e-Mail Fach wird voller und die Erwartungen und Bedürfnisse von anderen, werden zunehmend mehr im Vordergrund stehen als die eigenen. Damit die eigenen Bedürfnisse und Erwartungen nicht im Hintergrund verschwinden, hier zum inspirieren ein Beitrag zu dem, was beim Schulprojekt im Zentrum steht: Beziehungskompetenz. </p>



<p>Während der Module von Empathie macht Schule und in den anschließenden Supervisionen/Reflexionsgruppen arbeiten wir mit einem Reflexionsmodell &#8211; <strong>B</strong>eziehungskompetenz <strong>i</strong>n der <strong>P</strong>raxis. Helle Jensen hat dieses Modell entwickelt und in vier Schritten kann ich eine für mich schwierige oder herausfordernde Situation beleuchten. BiP.</p>



<p>Die vier Schritte sind:&nbsp;</p>



<ol class="wp-block-list" id="block-0f1fca7a-c31b-4617-8737-634847ba9fc8"><li>Ich beschreibe die Situation.&nbsp;</li><li>Dann richte ich den Blick auf mich: Auf meinen Körper, wo gibt es zum Beispiel feste Stellen? Und welche Gefühle habe ich, bin ich aufgeregt oder ärgerlich? Was denke ich?&nbsp;</li><li>Als nächstes richte ich meine Wahrnehmung auf mein Gegenüber: Wie kann ich das Verhalten meines Gegenübers verstehen?&nbsp;</li><li>Und im vierten Schritt frage ich mich: Was kann ich jetzt, oder das nächste Mal, tun?</li></ol>



<p>Hin und wieder mache ich ein Mini-BiP auf dem Weg zur Arbeit. Das hilft mir in schwierigen Situationen mitunter gelassener zu reagieren. Denn Situationen im Alltag, die mich irritieren, gibt es da immer wieder. Schwierig können Situationen für mich werden, wenn ich zum Beispiel mit einem Verhalten konfrontiert bin, das mich irritiert oder stört, ich mich angegriffen fühle oder das Gefühl habe, ungerecht behandelt zu werden.&nbsp; Zum Beispiel, wenn ich auf dem Rad sitze und schwups fährt ein Auto auf die Straße und nimmt mir die Vorfahrt. Dann passiert ja etwas in mir. Eine körperliche Reaktion, Gedanken, Gefühle werden ja dann innerhalb von Millisekunden in mir ausgelöst. Und mitunter reagiere ich so ungehalten, dass es mir hinterher leid tut.</p>



<p>Neulich stand ich beispielsweise in der U-Bahn. Sie fuhr in den Bahnhof ein. Die Türen öffneten sich und als ich aussteigen wollte, stand schon der erste Fahrgast so vor der Tür, dass ich es kaum geschafft habe auszusteigen.&nbsp;</p>



<p>Ich spürte wie es in meinem Hals es eng wurde und der Blutdruck hoch ging.&nbsp;</p>



<p>Ich nahm auch eine Anspannung in meinen Händen wahr.&nbsp;</p>



<p>Ich ärgerte mich und dachte: „Kann der nicht Platz machen! So ein Blödmann!“</p>



<p>Dann drängelte ich mich raus, nicht ohne dem eiligen Fahrgast einen zornigen Blick hinterherzuwerfen. Und auf dem weiteren Weg ärgerte ich ich dann über mich selbst, dass ich so aus der Haut gefahren bin.&nbsp;</p>



<p>Aber als ich kurz danach das Mini-Bip machte, führte ich mir meine Situation nochmal&nbsp; vor Augen: ja, da stand mir jemand im Weg. Mein Herz schlug schneller, mein Atem blieb einen Moment lang weg. Ich habe mich geärgert. Das ist ja auch ärgerlich. Dann nahm ich zehn Atemzüge und dachte: „Okay, wie kann ich denn jetzt mein Gegenüber verstehen?“ Hatte er es eilig, wollte gern einen Sitzplatz ergattern, weil er eine weite Fahrstrecke hat oder er hat einfach nur einen Moment mal nicht aufgepasst? Denn all das kenne ich ja auch von mir. Ich bin auch schon ganz in Gedanken versunken in die U-Bahn oder den Bus eingestiegen und habe nicht Platz gemacht. Mal weil ich einen Sitzplatz ergattern wollte, Mal weil ich unachtsam war. Und dann konnte ich auf einmal wieder lachen und mir selber sagen: „Wenn das das nächste mal passiert, nicht gleich rempeln, liebe Johanna, sondern lieber atmen, atmen, alles zulassen.“ Denn um ehrlich zu sein: Ich war spät dran. Und wäre ich das nicht gewesen, hätte mich das „Hindernis“ nicht so schnell aus dem Gleichgewicht gebracht.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3661.png" alt="portrait Johanna Etzold" class="wp-image-434"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Johanna Etzold<br>Lernbegleiterin, Psychologin und Mutter von drei Kindern<br>Vermittlungsteam von Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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		<title>Liebe Eltern,&#8230;</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/liebe-eltern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 15:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich bekam ich den Brief einer Schulleitung in die Hände. Darin wird den Eltern eine Perspektive auf die bevorstehenden Zeugnisse gegeben, die mich sehr berührt hat. Liebe Eltern,&#160; In den [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p>Neulich bekam ich den Brief einer Schulleitung in die Hände. Darin wird den Eltern eine Perspektive auf die bevorstehenden Zeugnisse gegeben, die mich sehr berührt hat.</p>



<p><em>Liebe Eltern,&nbsp;</em></p>



<p><em>In den nächsten Tagen gibt es Zeugnisse.&nbsp;</em></p>



<p><em>Ich weiß, Sie sind alle aufgeregt und hoffen, dass ihre Kinder ein gutes Zeugnis bekommen.&nbsp;</em></p>



<p><em>Ich möchte Sie bitten sich daran zu erinnern, dass es unter den Schüler:innen Kinder gibt, die später vielleicht Künstler:innen werden, denen Mathematik jetzt nicht so wichtig ist, wie der Pinsel, oder zukünftige Unternehmer:innen, die sich noch nicht für Aufsätze und NaWi interessieren, oder auch Musiker:innen, deren Sportnote momentan keine Eins sind. Aber es gibt auch solche Schüler:innen darunter, deren Note in Sport herausragend sind, und die sich jetzt vielleicht einfach noch nicht für das Lesen interessieren, weil sie sich lieber bewegen. Wenn Ihr Kind tolle Noten hat, Gratulation. Aber wenn es das nicht hat, bitte ich Sie, es nicht daran zu messen. Nehmen Sie es einfach in den Arm und sagen ihm: Das ist okay. Es ist nur ein Zeugnis. Wir lieben dich, so wie du bist.</em></p>



<p>Ich hätte mir einen Brief, wie diesen, von einem der Schulleiter:innen an meine Eltern und die, meiner Freundinnen und Freunde gewünscht. Denn ich war eine von diesen Schüler:innen, die sich mehr für Bewegen, Malen und Lesen interessiert hat, sodass ich (nicht nur) in der Grundschule in den anderen Fächern oft weniger gut abgeschnitten habe. Die traditionellen Zeugnisessen mit meinen Eltern fielen entsprechend aus: mich ermahnend und abwertend. Das endete so viele Male mit Tränen, bis ich mir innerlich eine Rüstung für diese Abende angelegt habe. Diese Rüstung bemerke ich heute noch, wenn ich in Situationen komme, in denen es darum geht, meine Leistungen anhand von Zeugnissen und Abschlüssen und nicht meiner Fähigkeiten darzulegen, die ich außerhalb von Testsituationen habe. Auch wenn ich heute in der Lage bin, diese Rüstung abzulegen, denke ich jedes Mal dabei: Was für einen Druck Kindern damit gemacht wird, mit dem sie vor allem auch nicht besser in der Schule werden…. Niemand kann in die Zukunft sehen. Das Leben ist unvorhersehbar, und so auch das, wofür sich unsere Kinder wann und wie interessieren. Aus eigener Erfahrung, und auch als Mutter, deren Kinder jetzt beide mit der Schule fertig sind, weiß ich, Druck erzeugt Widerstand. Und Neugier und Interesse, Neugier und Interesse. Und in Physik war ich wirklich bis zum Schluss ein weißes Blatt Papier…oder eben vielleicht doch nicht so ganz <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<p>Schöne Ferien für Sie und Ihre Familien!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2020/11/Mona-Kino-1-e1623691757505.jpg" alt="" class="wp-image-1866"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Mona Kino<br>Drehbuchautorin, Familientherapeutin und Supervisorin<br>Vermittlungs- und Presseteam bei Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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		<item>
		<title>Helle Jensen über das Modellprojekt&#124; Video</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/helle-jensen-ueber-das-modellprojekt-video/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 18:47:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
		<category><![CDATA[aus den schulen]]></category>
		<category><![CDATA[aus der forschung]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4619" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2023/03/jr-conferenz-3647-scaled.jpg" alt="" width="600" height="353" /></p>
<p>Familientherapeutin Helle Jensen stellt in diesem Video das von ihr initiierte Modellprojekt »Empathie macht Schule« vor</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/GEynQqDfOus" title="YouTube video player" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen="" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>



<p></p>



<p>Die Psychologin und Familientherapeutin Helle Jensen stellt in diesem Video das von ihr initiierte Modellprojekt »Empathie macht Schule« vor, das an bislang mit drei Berliner Grundschulen die Ideen einer Pädagogik auf der Basis von Beziehungskompetenz, Empathie und Achtsamkeit in die Praxis umsetzt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Helle Jensen im Gespräch mit Wir. Der Mutmach-Podcast, der Berliner Morgenpost</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/helle-jensen-im-gespraech-mit-dem-mutmach-podcast-der-berliner-morgenpost/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 20:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Helle Jensen&#160;war zu Gast bei Wir. Der Mutmach-Podcast,&#160;der Berliner Morgenpost und hat dort über das Schulprojekt berichtet. Zum Beispiel wie Lebensfreude und Spaß, Verantwortung statt Gehorsam und Entspannung gegen Stress [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Helle Jensen&nbsp;war zu Gast bei Wir. Der Mutmach-Podcast,&nbsp;der Berliner Morgenpost und hat dort über das Schulprojekt berichtet.</p>



<p>Zum Beispiel wie Lebensfreude und Spaß, Verantwortung statt Gehorsam und Entspannung gegen Stress helfen und dankbare LehrerInnen und Kinder hervorbringt. Aber auch, warum Autorität nichts mit autoritären Strukturen zu tun hat.</p>



<p>Der Mutmach-Podcast wurde zu Beginn der Pandemie von Suse und Hajo Schumacher ins Leben gerufen, um, wie der Name sagt, den Hörer*innen in ungewissen Zeiten, wie den letzten drei Jahren, Mut zu machen. </p>



<p></p>



<p>Viel Spaß beim Hören. </p>



<p><a href="https://wir-der-mutmach-podcast-der-berliner-morgenpost.blogs.julephosting.de/461-empathie-fluesterin-helle-jensen-entspannte-schueler-lernen-besser">https://wir-der-mutmach-podcast-der-berliner-morgenpost.blogs.julephosting.de/461-empathie-fluesterin-helle-jensen-entspannte-schueler-lernen-besser</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Empathie macht Schule in der Dänischen Botschaft: Einladung zur Live-Übertragung</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/empathie-macht-schule-in-der-daenischen-botschaft-einladung-zur-live-uebertragung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2022 20:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
		<category><![CDATA[aus der forschung]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.empathie-macht-schule.de/?p=2618</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Kooperation mit der Königlich Dänischen Botschaft in Berlin richten wir am 5.Oktober 2022 von 14:00 bis 17:00 Uhr eine Veranstaltung aus: Empathie macht Schule &#8211; Empathie und Beziehungsarbeit in [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/empathie-macht-schule-in-der-daenischen-botschaft-einladung-zur-live-uebertragung/">Empathie macht Schule in der Dänischen Botschaft: Einladung zur Live-Übertragung</a> appeared first on <a href="https://www.empathie-macht-schule.de">Empathie macht Schule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p><strong><em><br></em></strong>In Kooperation mit der Königlich Dänischen Botschaft in Berlin richten wir am 5.Oktober 2022 von 14:00 bis 17:00 Uhr eine Veranstaltung aus: <br><br><strong>Empathie macht Schule &#8211; Empathie und Beziehungsarbeit in Praxis, Theorie und Forschung</strong></p>



<p>Wir freuen uns sehr über die große Zahl der Anmeldungen von Vertreter*innen aus Schulen, Schulverwaltung und Politik, Lehrkräften und andere Expertinnen für Bildung und Vermittlung und möchten Sie herzlich einladen, per Live-Stream dabei zu sein. </p>



<p class="has-normal-font-size"><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZLhVCfAwo2g">Link zum Live-Stream</a></strong>          </p>



<p><strong>Das Programm </strong></p>



<p>Gemeinsam mit den Initiator*innen der dänischen Initiative Børns Livskundskab <sup>1</sup>&#8211; Lebensweisheit der Kinder &#8211; geben wir Einblicke in die Arbeit unseres Modellprojektes in Berlin und den Ansatz zur Förderung von Empathie und Beziehungskompetenz in Schulen. Darüber hinaus wollen wir weitere Forschung, theoretische Grundlagen und internationale Perspektiven zur Begleitung von Schulen für ein entwicklungsförderliches und beziehungsorientiertes Lernumfeld vorstellen.</p>



<p></p>



<p>Der dänische Autor&nbsp;<strong>Peter Høeg</strong>&nbsp;(u.a. „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“)&nbsp;begleitet die Veranstaltungen mit interaktiven Übungen, die die Ideen der Initiative Børns Livskundskab erlebbar machen.</p>



<p><strong>Helle Jensen, </strong>Psychologin, Familientherapeutin&nbsp;und Projektleiterin von „Empathie macht Schule“ präsentiert das von ihr initiierte Modellprojekt „Empathie macht Schule“.</p>



<p>Die Bildungsforscherin <strong>Birgitte Lund-Nielsen</strong>, vom VIA University College und die Psychologin <strong>Katinka&nbsp;Gøtzsche</strong>, von der Universität Aarhus, teilen ihre Erfahrungen und ihr Wissen über die Verbindung von Forschung und Praxis.</p>



<p>Die Biologin <strong>Dr. Mette Miriam Böll</strong>, MIT, spricht über den notwendigen Systemwandel des Bildungswesens und stellt Beispiele für mitfühlenden Systemwandel in verschiedenen Ländern vor.</p>



<p></p>



<p><sup>1</sup><a href="https://bornslivskundskab.dk/om-os/#hvemervi">Børns Livskundskab</a> wurde 2007 gemeinsam von dem Philosophen Jes Bertelsen, dem Schriftsteller Peter Høeg den beiden Familientherapeut*innen Jesper Juul und Helle Jensen und anderen gegründet.</p>



<p>Wir freuen uns, wenn Sie sich am 5. Oktober zuschalten!</p>



<p><strong>Die Veranstaltung auf der Website des Felleshus der Nordischen Botschaften finden Sie  <a href="https://www.nordischebotschaften.org/veranstaltungen/empathie-und-beziehungsarbeit-praxis-theorie-und-forschung">&gt; hier</a></strong></p>



<p><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZLhVCfAwo2g">Link zum Live-Stream</a></strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3669.png" alt="portrait helle jensen" class="wp-image-436"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Helle Jensen<br>Psychologin, Familientherapeutin, Lehrtherapeutin und Großmutter von sechs Kindern und Jugendlichen<br>Projektleiterin von Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:Johanna Ruebel</p>
<p>The post <a href="https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/empathie-macht-schule-in-der-daenischen-botschaft-einladung-zur-live-uebertragung/">Empathie macht Schule in der Dänischen Botschaft: Einladung zur Live-Übertragung</a> appeared first on <a href="https://www.empathie-macht-schule.de">Empathie macht Schule</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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