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	<title>für fachkräfte Archives - Empathie macht Schule</title>
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	<title>für fachkräfte Archives - Empathie macht Schule</title>
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		<title>Basis für Resilienz und gesellschaftliches Engagement </title>
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		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2024 12:46:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21. und 22. September 2023 fand an der Universität Leipzig die erste deutschlandweite Konferenz Achtsamkeit in der Bildung zum Thema „Basis für Resilienz und gesellschaftliches Engagement“ mit anschließender Fachtagung [&#8230;]</p>
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<p>Am 21. und 22. September 2023 fand an der Universität Leipzig die erste deutschlandweite Konferenz Achtsamkeit in der Bildung zum Thema „Basis für Resilienz und gesellschaftliches Engagement“ mit anschließender Fachtagung in Form einer &#8222;Zukunftswerkstatt Bildung&#8220; statt.</p>



<p>Freundlicherweise stellt die Universität Leipzig die aufgezeichneten Vorträge und Präsentationen von Dr. Corinna Aguilera-Raab und Helle Jensen auf ihrer Webseite zur Verfügung.</p>



<p>Die Präsentationen stehen dort auch als pdf zum download bereit.</p>



<p>Viel Spaß beim Reinsehen und frohe Feiertage.</p>



<p>Euer Empathie macht Schule Team</p>



<p><a href="https://www.zls.uni-leipzig.de/konferenz-abik">https://www.zls.uni-leipzig.de/konferenz-abik</a></p>
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			</item>
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		<title>Gut genug ist das neue Perfekt</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/gut-genug-ist-das-neue-perfekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 09:06:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“So ist es.“…haben meine Ausbilder:innen Helle Jensen, Christine Ordnung, Jesper Juul, Peter Hoeg und andere stets gesagt. Mal habe ich den Satz mit Punkt, mal mit Ausrufezeichen oder mit Fragezeichen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>“So ist es.“…haben meine Ausbilder:innen Helle Jensen, Christine Ordnung, Jesper Juul, Peter Hoeg und andere stets gesagt. Mal habe ich den Satz mit Punkt, mal mit Ausrufezeichen oder mit Fragezeichen am Ende gehört. Und je nach dem, was ich da am Ende hörte, habe ich mich in der Ausbildung vor diesem Satz gefürchtet, und er fiel oft. Meistens wusste ich schon, jetzt kommt er wieder. Er hat mir gezeigt, dass ich das, <strong>was ist</strong>, doch noch nicht so radikal akzeptiere, wie ich es von mir dachte oder erwartet habe. In den Momenten hätte ich mir am liebsten die Ohren zugehalten, oder wäre davon gelaufen. Was natürlich auch nicht hilft&#8230;weil: Egal, wo ich hinkomme, wer ist schon da? Richtig, ich. Manchmal war es aber auch anders. Dann, wenn ich den Satz mit Milde gehört habe. Dann konnte ich gelassen, offen und neugierig sagen, wenn ich das noch nicht&nbsp; erreicht hatte, was ich erreichen wollte: „Interessant, so ist das gerade.“ Das war zwar auch nicht so leicht anzunehmen, aber leichter, als die Momente, in denen ich vor Scham am liebsten im Erdboden verschwunden wäre.&nbsp;</p>



<p>Das große Andere, was ich in meiner Ausbildung lernen durfte, hängt damit zusammen. Und darüber habe ich für das Onlineportal von AVE mit Christine Ordnung ein Interview geführt: Genau diesem Moment einen Raum zu geben. Nicht dahin zu schauen, was ich &#8211; oder das Gegenüber gut oder besser kann, als das, was uns gerade (noch) nicht gelingt. Sondern Anzuerkennen: &#8222;Jetzt ist es schwer für dich.&#8220; Und erst dann den nächsten Schritt zu machen, wenn ich eins, zwei oder drei Mal Ein- und Ausgeatmet habe. Mir war es wie immer eine Freude, mit Christine zu sprechen. Nicht nur weil ich mich beim Interviewen im Anfänger:innen sein, oder <em>beginners mind</em> üben kann, sondern auch, weil ich dabei immer eine Auffrischung meines Gelernten bekomme. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-ave-institut wp-block-embed-ave-institut"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="1kuImxhKVt"><a href="https://ave-institut.de/schule-ein-ort-fuer-beziehungsgestaltung/">Schule &#8211; ein Ort für Beziehungsgestaltung</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Schule &#8211; ein Ort für Beziehungsgestaltung&#8220; &#8212; AVE Institut" src="https://ave-institut.de/schule-ein-ort-fuer-beziehungsgestaltung/embed/#?secret=mWpjw0wz1i#?secret=1kuImxhKVt" data-secret="1kuImxhKVt" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2020/11/Mona-Kino-1-e1623691757505.jpg" alt="" class="wp-image-1867"/></figure>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-427148aba51a5c4608151eedbdab1bc6">Mona Kino<br>Drehbuchautorin, Familientherapeutin und Supervisorin<br>Vermittlungs- und Presseteam bei Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vertrauen bedeutet für uns: Zu sprechen</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/vertrauen-bedeutet-fuer-uns-zu-sprechen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 20:21:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus den schulen]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die stellvertretende Schulleiterin Annika Waldschmidt (re.) an der Sachsenwald Grundschule über ihre Erfahrungen mit den Kolleg:innen im Fish-Bowl Setting Die Idee, die Fishbowl-Methode an unserer Schule auszuprobieren, ist letztes Jahr [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die stellvertretende Schulleiterin Annika Waldschmidt (re.) an der Sachsenwald Grundschule über ihre Erfahrungen mit den Kolleg:innen im Fish-Bowl Setting </p>



<p>Die Idee, die Fishbowl-Methode an unserer Schule auszuprobieren, ist letztes Jahr in Dänemark entstanden. Wir waren dort, um uns anzusehen, wie das Thema <em>Empathietraining</em> in den dänischen Schulen und der Lehrer:innenausbildung implementiert wird. </p>



<p>Die Projektleiterinnen, Helle Jensen und Christine Ordnung, hatten uns bei dieser Reise von einem Traum erzählt, den sie in sich trugen: „Wir würden gerne mal in strukturierter Form, der Fishbowl Methode, probieren, euch, die Schulleitung, mit dem Personal zusammen in einen offenen Austausch über die Werte zu bringen, die ihr für die Schule verfolgt. Zu hören, wo und wann wird es auch mal schwer?“&nbsp;</p>



<p>Allen, denen ich davon erzählt habe, haben gesagt: „Ihr seid ihr verrückt, ihr werdet da auseinander genommen&#8230;ihr seid danach am Boden&#8230;.was, wenn da was kommt, was euch verletzt?“ Ich hatte jedenfalls schon ein bisschen Manschetten. Und dachte: „Oh Mann, kann ich das alles so mitnehmen?“ Helle und Christine haben uns dafür angeboten, dass sie hinterher noch da bleiben, falls das so sein sollte. </p>



<p>An dem Tag, als das Treffen stattgefunden hat, waren wir freudig aufgeregt. Für uns war das das erste Mal in unserer Arbeitszeit, dass wir offen mit den Kolleg:innen über unsere Werte gesprochen haben. Und auch die Reaktionen von ihnen darauf zu hören. Hören die Kolleg:innen da etwas ganz Neues? Wo sehen sie bei unserer Arbeit und unseren Werten Schwierigkeiten? Und: Hoffentlich machen wir das auch so! Bin ich wirklich so verlässlich und transparent, wie ich denke? </p>



<p>Zuerst waren Konny, die Schulleiterin und ich mit Helle in der Mitte eines Stuhlkreises, wo Helle die Idee allen vorgestellt hat, die um uns herumsaßen. Wir waren sozusagen im Innenkreis die Fische, die von außen betrachtet werden konnten. Dort haben wir mit ihr in einem lockeren Gespräch vielleicht zwanzig Minuten lang von unseren Werten als Schulleiterinnen erzählt. Im Anschluss daran gab es dann für alle Zuhörenden die Gelegenheit sich Ohr an Ohr darüber auszutauschen: Was haben sie gehört und bei sich wahrgenommen? Haben sie etwas Neues gehört?&nbsp;</p>



<p>Nach einem weiteren Austausch in größeren Gruppen, wurden noch drei zusätzliche Stühle in die Mitte des Stuhlkreises gestellt. Dort sollten diejenigen Platz nehmen, die etwas von dem teilen wollten, worüber sie sich mit den Kolleg:innen ausgetauscht hatten. Ich war so gespannt: Was wird gesagt? Kann ich es annehmen ohne rechtfertigend darauf zu reagieren? </p>



<p>Und dann saß da plötzlich jemand. Das war das Allertollste, das hat gar nicht lange gedauert. Und das Allerschönste war, wie die Kolleginnen reflektiert haben. Wie wertschätzend sie sich uns gegenüber ausgedrückt haben. Ich bekomme jetzt schon wieder Gänsehaut, wenn ich daran denke. Dass sie sich wirklich getraut haben auszusprechen, was für sie im Umgang mit uns schwierig ist, das hat mich wirklich tief beeindruckt. Und die Art, wie sie das gesagt haben, hat hundertprozentig damit was zu tun, was wir durch Empathie macht Schule gelernt haben. Das war wie eine warme Dusche. Wir konnten das so leicht nehmen, weil die Art zu sprechen so klar war und präzise war und nicht bewertend oder von oben herab. Ein Beispiel ist: Wir hatten gesagt, dass uns wichtig ist, dass wir eine Struktur geben, dass wir transparent sind und dass wir von dem Kollegium auf das Vertrauen hoffen, dass wir das große Schiff schon lenken. Und wenn dann manchmal so Schulentwicklung-Schnellboote vorbei kommen, dass wir die an Bord bitten, wenn sie uns gut gefallen. Die Kolleginnen sagten uns dann, dass sie das prinzipiell gut finden, ihnen das aber manchmal zu viel oder zu schnell ist, weil sie auch Pläne für ihren Schulalltag haben. Dann möchten sie nicht noch ein und noch ein Projekt. Sie sagten, dass sie motiviert sind und sich gerne engagieren und dass, sie nicht noch zusätzlich motiviert werden müssen. Ich bin so froh, dass wir diesen Schritt gemacht haben, dass die Kolleginnen jetzt häufiger dieses Vertrauen haben, dass sie aussprechen dürfen, was sie zu sagen haben. </p>



<p>Diese gegenseitige Wertschätzung erlebt zu haben, trägt uns noch heute. Im Kontakt mit uns und untereinander, mit den Schülerinnen und den Eltern. Wir sind so richtig stolz auf uns alle. </p>



<p>Diese Art zu arbeiten, sich gegenseitig zu reflektieren, gibt es nicht in der Lehrer:innen Ausbildung. Auch jetzt bei der Schulleitungsausbildung, die ich gerade gemacht habe. Da wird zwar gesagt, dass es gut ist Supervision als Schulleitung zu haben, aber nicht in diesem Format. Dank Empathie macht Schule sind wir in dieser Hinsicht kleine Schritte gegangen und auch große- die Herausforderung ist jetzt, diese weiter im Schulalltag zu implementieren. Diese wollen wir gerne annehmen.&nbsp;</p>



<p>Zum Schluß möchte ich allen Kolleg:innen in und um Berlin Mut machen, Formate, wie die Fischbowl mit der empathischen Begleitung vom Empathie macht Schule Team auch zu nutzen, wenn sich ihnen diese Chance bietet. Auch wenn es schön wäre, wenn wir das selber könnten. Vielleicht können wir das auch eines Tages. Wir sind ja in unserer Supervision in den letzten vier Jahren auch ein ganzes Stück weiter gekommen. Aber bis es soweit ist, braucht es meiner Meinung nach eine Moderation von außen.&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>100 verschiedene Möglichkeiten Espresso zu machen</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/100-verschiedene-moeglichkeiten-espresso-zu-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2023 14:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ferienzeit liegt schon ein paar Wochen hinter uns. Ein guter Moment einmal Espresso zu machen. Denn um mit anderen Menschen bis zu den kommenden Ferien gut in Beziehung gehen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Ferienzeit liegt schon ein paar Wochen hinter uns. Ein guter Moment einmal Espresso zu machen. Denn um mit anderen Menschen bis zu den kommenden Ferien gut in Beziehung gehen zu können, ist es wichtig, zu sich selbst einen guten Kontakt zu haben und einen Zugang zu seinen natürlichen Kompetenzen zu spüren &#8211; dem Atem, dem Körper, dem Herz, dem Bewusstsein und der Kreativität. </p>



<p>Mit mir in Kontakt sein bedeutet dann, wahrzunehmen, wie sich der Atem verändert, wenn es mir in der Klasse zu laut wird und alle durcheinander reden. Wie mein Körper reagiert, wenn ich eine unangenehme Nachricht bekomme. Sich mein Mitgefühl verändert, wenn jemand etwas tut, was mir nicht gefällt und mein Bewusstsein seinen Fokus verliert. Wenn ich unter Druck bin und ich in einer Situation, keine Idee mehr habe.</p>



<p>Es ist wichtig, „in Friedenszeiten zu üben“, sagt Helle Jensen, die Projektleiterin von <em>Empathie macht Schule</em>. Das heißt, dass ich die Aufmerksamkeit immer wieder auf die natürlichen Kompetenzen lenke und sie bewusst wahrnehme, wenn ich entspannt bin.</p>



<p>Espresso ist eine Übung, die wir mit den Teilnehmer*innen von Empathie macht Schule immer wieder anwenden. Eine meiner Schülerinnen hat sie in Kaffeeklatsch umbenannt, was ich sehr passend finde, denn wir klatschen Arme, Oberkörper, Rücken und Oberschenkel ab. Erst sechsmal, dann fünfmal, viermal, dreimal, zweimal, einmal und am Schluss der jeweiligen Sequenz ist der Sprung mit beiden Beinen. Beim Landen strecken alle die Arme nach vorn, auch die Handflächen zeigen nach vorn und gleichzeitig mit der Landung kommt von allen ein kräftiger Ausruf auf die Silbe HHAA!!!.</p>



<p>Im Laufe der letzten Jahre habe ich diese kleine Übung in unzähligen Varianten erlebt. Einige Personen haben siebenmal gezählt und am Ende in die Hände gelatscht, andere haben mit dem Klatschen bei den beinen angefangen und mir den Armen aufgehört. Wenn ich heute daran denke,  wie ich diese Übungen das erste Mal gemacht habe, muss ich schmunzeln. Ich habe sie mir ganz genau einprägen wollen, um sie dann ja in der vorgemachten Reihenfolge weitergeben zu können. Ich wollte es richtig machen, richtig anleiten und richtig durchführen.</p>



<p>Mit der  Zeit habe ich verstanden, dass es gar nicht der genaue Ablauf ist, der relevant ist. Und auch nicht die vorgegeben Worte. Vielmehr der Spaß daran, dass alle zusammen den Körper, den Bewegungsablauf, die Stimme, und das eigene Sein in die Arbeit einzubeziehen. Mich zu spüren, im Hier und Jetzt in Kontakt zu mir kommen, denn der Körper ist immer in der Gegenwart &#8211; nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft, wie wir es oft mit unseren Gedanken sind.</p>



<p>Nachdem der Espresso gewirkt hat, egal in welcher Reihenfolge ausgeführt, kann ich mich viel leichter spüren und habe einen leichteren Zugang zu meiner Atmung, kann den Unterschied zwischen Bewegung und Ruhe wahrnehmen.</p>



<p>Und nun bin ich auf all die verschiedenen Varianten des Kaffeeklatschs gespannt, die ich noch kennenlernen werde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3661.png" alt="portrait Johanna Etzold" class="wp-image-434"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Johanna Etzold<br>Lernbegleiterin, Psychologin und Mutter von drei Kindern<br>Vermittlungsteam von Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beziehungskompetenz in der U-Bahn</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/beziehungskompetenz-in-der-u-bahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2023 17:49:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am kommenden Montag beginnt in Berlin für die, die am Schulalltag teilhaben &#8222;offiziell&#8220; die Schule. Für manche das erste Mal, für andere nach einer Auszeit und für einige wie gewohnt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am kommenden Montag beginnt in Berlin für die, die am Schulalltag teilhaben &#8222;offiziell&#8220; die Schule. Für manche das erste Mal, für andere nach einer Auszeit und für einige wie gewohnt nach der sommerlichen Pause. Die Telefone werden wieder häufiger klingeln, das e-Mail Fach wird voller und die Erwartungen und Bedürfnisse von anderen, werden zunehmend mehr im Vordergrund stehen als die eigenen. Damit die eigenen Bedürfnisse und Erwartungen nicht im Hintergrund verschwinden, hier zum inspirieren ein Beitrag zu dem, was beim Schulprojekt im Zentrum steht: Beziehungskompetenz. </p>



<p>Während der Module von Empathie macht Schule und in den anschließenden Supervisionen/Reflexionsgruppen arbeiten wir mit einem Reflexionsmodell &#8211; <strong>B</strong>eziehungskompetenz <strong>i</strong>n der <strong>P</strong>raxis. Helle Jensen hat dieses Modell entwickelt und in vier Schritten kann ich eine für mich schwierige oder herausfordernde Situation beleuchten. BiP.</p>



<p>Die vier Schritte sind:&nbsp;</p>



<ol class="wp-block-list" id="block-0f1fca7a-c31b-4617-8737-634847ba9fc8"><li>Ich beschreibe die Situation.&nbsp;</li><li>Dann richte ich den Blick auf mich: Auf meinen Körper, wo gibt es zum Beispiel feste Stellen? Und welche Gefühle habe ich, bin ich aufgeregt oder ärgerlich? Was denke ich?&nbsp;</li><li>Als nächstes richte ich meine Wahrnehmung auf mein Gegenüber: Wie kann ich das Verhalten meines Gegenübers verstehen?&nbsp;</li><li>Und im vierten Schritt frage ich mich: Was kann ich jetzt, oder das nächste Mal, tun?</li></ol>



<p>Hin und wieder mache ich ein Mini-BiP auf dem Weg zur Arbeit. Das hilft mir in schwierigen Situationen mitunter gelassener zu reagieren. Denn Situationen im Alltag, die mich irritieren, gibt es da immer wieder. Schwierig können Situationen für mich werden, wenn ich zum Beispiel mit einem Verhalten konfrontiert bin, das mich irritiert oder stört, ich mich angegriffen fühle oder das Gefühl habe, ungerecht behandelt zu werden.&nbsp; Zum Beispiel, wenn ich auf dem Rad sitze und schwups fährt ein Auto auf die Straße und nimmt mir die Vorfahrt. Dann passiert ja etwas in mir. Eine körperliche Reaktion, Gedanken, Gefühle werden ja dann innerhalb von Millisekunden in mir ausgelöst. Und mitunter reagiere ich so ungehalten, dass es mir hinterher leid tut.</p>



<p>Neulich stand ich beispielsweise in der U-Bahn. Sie fuhr in den Bahnhof ein. Die Türen öffneten sich und als ich aussteigen wollte, stand schon der erste Fahrgast so vor der Tür, dass ich es kaum geschafft habe auszusteigen.&nbsp;</p>



<p>Ich spürte wie es in meinem Hals es eng wurde und der Blutdruck hoch ging.&nbsp;</p>



<p>Ich nahm auch eine Anspannung in meinen Händen wahr.&nbsp;</p>



<p>Ich ärgerte mich und dachte: „Kann der nicht Platz machen! So ein Blödmann!“</p>



<p>Dann drängelte ich mich raus, nicht ohne dem eiligen Fahrgast einen zornigen Blick hinterherzuwerfen. Und auf dem weiteren Weg ärgerte ich ich dann über mich selbst, dass ich so aus der Haut gefahren bin.&nbsp;</p>



<p>Aber als ich kurz danach das Mini-Bip machte, führte ich mir meine Situation nochmal&nbsp; vor Augen: ja, da stand mir jemand im Weg. Mein Herz schlug schneller, mein Atem blieb einen Moment lang weg. Ich habe mich geärgert. Das ist ja auch ärgerlich. Dann nahm ich zehn Atemzüge und dachte: „Okay, wie kann ich denn jetzt mein Gegenüber verstehen?“ Hatte er es eilig, wollte gern einen Sitzplatz ergattern, weil er eine weite Fahrstrecke hat oder er hat einfach nur einen Moment mal nicht aufgepasst? Denn all das kenne ich ja auch von mir. Ich bin auch schon ganz in Gedanken versunken in die U-Bahn oder den Bus eingestiegen und habe nicht Platz gemacht. Mal weil ich einen Sitzplatz ergattern wollte, Mal weil ich unachtsam war. Und dann konnte ich auf einmal wieder lachen und mir selber sagen: „Wenn das das nächste mal passiert, nicht gleich rempeln, liebe Johanna, sondern lieber atmen, atmen, alles zulassen.“ Denn um ehrlich zu sein: Ich war spät dran. Und wäre ich das nicht gewesen, hätte mich das „Hindernis“ nicht so schnell aus dem Gleichgewicht gebracht.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3661.png" alt="portrait Johanna Etzold" class="wp-image-434"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Johanna Etzold<br>Lernbegleiterin, Psychologin und Mutter von drei Kindern<br>Vermittlungsteam von Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste deutschlandweite Konferenz zum Thema „Achtsamkeit in der Bildung“ </title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/erste-deutschlandweite-konferenz-zum-thema-achtsamkeit-in-der-bildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2023 07:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die zweitägige Veranstaltung an der Uni Leipzig besteht aus einer öffentlichen Konferenz am 21.09.2023 und einer nicht-öffentlichen Fachtagung in Form einer „Zukunftswerkstatt Bildung“ am 22.09.2023 (Anmeldung zur Zukunftswerkstatt nicht möglich). [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/erste-deutschlandweite-konferenz-zum-thema-achtsamkeit-in-der-bildung/">Erste deutschlandweite Konferenz zum Thema „Achtsamkeit in der Bildung“ </a> appeared first on <a href="https://www.empathie-macht-schule.de">Empathie macht Schule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Die zweitägige Veranstaltung an der Uni Leipzig besteht aus einer öffentlichen Konferenz am 21.09.2023 und einer nicht-öffentlichen Fachtagung in Form einer „</em><a href="https://www.zls.uni-leipzig.de/konferenz-abik/programm-2209"><em>Zukunftswerkstatt Bildung</em></a><em>“ am 22.09.2023 (Anmeldung zur Zukunftswerkstatt nicht möglich). Die Konferenz richtet sich insbesondere an Forschende, Hochschullehrende, Studierende, Lehrer:innen und Verantwortliche der Bildungsverwaltung und -politik. </em> </p>



<p><em>Helle Jensen, Projektleiterin von EMS und  Dr. Corina Aguilar-Raab von der Universität Heidelberg, die EMS evaluiert, präsentierten dort Keynotes</em> <em>zum Thema „Basis für Resilienz und gesellschaftliches Engagement&#8220; .</em></p>



<p><em>Neben den Keynotes erwarten Euch 40 praxisorientierte Workshops und 20 wissenschaftliche Beiträge, die einen Überblick über das breite Spektrum von achtsamkeitsbasierten Bildungsangeboten im Hochschul- und Schulbereich in Deutschland geben.&nbsp;</em>&nbsp;</p>



<p><em>Die Anmeldung zur Konferenz am 21.09. ist möglich unter:</em> <a href="http://www.zls.uni-leipzig.de/konferenz-abik"><em>www.zls.uni-leipzig.de/konferenz-abik</em></a><em>.</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2020/11/Mona-Kino-1-e1623691757505.jpg" alt="" class="wp-image-1866"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Mona Kino<br>Drehbuchautorin, Familientherapeutin und Supervisorin<br>Vermittlungs- und Presseteam bei Empathie macht Schule</p>
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		<title>Helle Jensen über das Modellprojekt&#124; Video</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/helle-jensen-ueber-das-modellprojekt-video/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 18:47:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem projekt]]></category>
		<category><![CDATA[aus den schulen]]></category>
		<category><![CDATA[aus der forschung]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4619" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2023/03/jr-conferenz-3647-scaled.jpg" alt="" width="600" height="353" /></p>
<p>Familientherapeutin Helle Jensen stellt in diesem Video das von ihr initiierte Modellprojekt »Empathie macht Schule« vor</p>
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<p class="has-text-align-center"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/GEynQqDfOus" title="YouTube video player" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen="" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>



<p></p>



<p>Die Psychologin und Familientherapeutin Helle Jensen stellt in diesem Video das von ihr initiierte Modellprojekt »Empathie macht Schule« vor, das an bislang mit drei Berliner Grundschulen die Ideen einer Pädagogik auf der Basis von Beziehungskompetenz, Empathie und Achtsamkeit in die Praxis umsetzt.</p>
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		<title>Ja, Nein, Jawohl</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/ja-nein-jawohl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2023 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich hat mir ein Kollege davon erzählt, dass er seiner Partnerin jeden Gefallen tut, alles möglich macht, wenn sie ihn um etwas bittet. Und, dass er das auch von ihr [&#8230;]</p>
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<p>Neulich hat mir ein Kollege davon erzählt, dass er seiner Partnerin jeden Gefallen tut, alles möglich macht, wenn sie ihn um etwas bittet. Und, dass er das auch von ihr erwartet. „Wenn ich immer Ja sage, dann möchte ich auch immer ein Ja zurückbekommen.“</p>



<p>Ich habe dann an meine Arbeit in der Schule zurück gedacht. Und nach einer Weile sind mir immer mehr Situationen eingefallen, in denen ich auch <em>Ja</em> gesagt habe, obwohl es in mir eine Stimme gab, die <em>Nein</em> sagen wollte.&nbsp;</p>



<p>Eine Kollegin brauchte zum Beispiel Hilfe beim Kopieren. Ich hatte keine Zeit und habe es trotzdem gemacht. Heute betrachtet, fühlte sich dieses <em>Ja </em>eher wie ein <em>Jawohl</em> an. Ich habe aus einem Pflichtgefühl heraus gehandelt und mein <em>Nein </em>nicht ernst genommen.</p>



<p>Bei Jesper Juul habe ich den Satz gelesen: „Ein <em>Nein</em> zu einem anderen ist ein <em>Ja</em> zu sich selbst.“ Und wenn ich das umdrehe, dann ist ein <em>Jawohl </em>zu einem anderen, auch ein <em>Nein </em>zu mir.&nbsp;</p>



<p>Und wenn ich mich jetzt weiter bei meinem Ja-sagen beobachte, dann fällt mir auf, dass ich oft ganz schnell einer Bitte von anderen nachkomme. Wie kommt es, dass ich so schnell <em>Ja</em> sage?&nbsp;</p>



<p>Ich denke, dass es von mir erwartet wird. Wenn jemand etwas von mir möchte, meine Hilfe braucht, dann muss ich sie auch geben und will meine Kollegin nicht enttäuschen.</p>



<p>Und dann gibt es auch noch eine Stimme in mir, die fragt: „Wie wird es wohl für den anderen sein, wenn ich <em>Nein</em> sage?“ So geht es mir vor allem mit Menschen, die mir sehr nah sind. Dann fühle ich mich schnell verantwortlich dafür, dass es dem anderen gut geht und gehe dabei mitunter über meine Grenzen. Oder ich habe ein schlechtes Gewissen <em>Nein </em>zu sagen.&nbsp;</p>



<p>Durch die Arbeit bei dem Projekt Empathie macht Schule und meine Ausbildung zur Familientherapeutin am Deutsch-Dänischen Institut für Familientherapie habe ich mich mit meinen Grenzen und meiner Tendenz über diese zu gehen auseinandergesetzt. Ich habe festgestellt, dass ein <em>Jawohl </em>bei mir zu Frustrationen führt und den Kontakt zu dem Menschen behindert, dem ich dieses gebe. Das will ich nicht. Und deshalb nehme ich mir seitdem für die Antwort Zeit, um nicht auf jede Anfrage sofort zu reagieren, sondern meine Position zu finden.&nbsp;</p>



<p>Mitunter gibt es natürlich nicht so viel Zeit. Die Antwort, ob ich beim Kopieren helfen kann, braucht meine Kollegin sofort. Dann kann es mir helfen, einen tiefen Atemzug zu nehmen, dann kann aus dem <em>Jawohl </em>ein <em>Ja </em>werden oder auch ein „Nein, jetzt habe ich keine Zeit.“ Das Atmen hilft mir, meinen Körper zu spüren und der gibt mir oft eine Antwort.</p>



<p>Und dann bleiben immer noch die Situationen, in denen mir das nicht gelingt, <em>Nein</em> zu sagen &#8211; und dann sage ich mir: „Ja, so ist das.“ Und, dass das für mich schwierig ist, hat etwas mit mir zu tun.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3661.png" alt="portrait Johanna Etzold" class="wp-image-434"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Johanna Etzold<br>Lernbegleiterin, Psychologin und Mutter von drei Kindern<br>Vermittlungsteam von Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
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		<title>&#8222;Hab ich das schön gemacht?&#8220;</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/hab-ich-das-schoen-gemacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2023 16:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den Zeugnissen ist vor den Zeugnissen und die Frage, „Hab ich das schön gemacht?“, lässt bestimmt nicht lange auf sich warten. Was sage ich, wenn mir die Kinder ihre [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/hab-ich-das-schoen-gemacht/">&#8222;Hab ich das schön gemacht?&#8220;</a> appeared first on <a href="https://www.empathie-macht-schule.de">Empathie macht Schule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach den Zeugnissen ist vor den Zeugnissen und die Frage, „Hab ich das schön gemacht?“, lässt bestimmt nicht lange auf sich warten.</p>



<p>Was sage ich, wenn mir die Kinder ihre Bilder im Kunstunterricht entgegen halten und fragen: „Hab ich das schön gemacht?“ Um dieses Thema ging es neulich in einer Supervision mit Pädagog*innen: Wie kann ich eine Rückmeldung geben, ohne zu loben, ohne zu bewerten?</p>



<p>Das Thema ist mir sehr wichtig und ich merke, wie schwer es mir fällt, darüber zu schreiben, wenn es um Schule geht. Manchmal macht es auf mich den Eindruck, dass Zensuren und Bewertungen in der Schule eine Art Gerüst darstellen. Gelernt wird für die Noten. Und viele Schüler*innen berichten davon, dass das Schreiben von Arbeiten Angst und Druck auslöst.</p>



<p>Und ja, Rückmeldung geben ist wichtig.&nbsp;</p>



<p>Und das kann auch ganz einfach sein: „Das kannst du schon und das musst du noch lernen.“ Denn darum geht es in der Schule ja: sein Wissen zu erweitern, Neues zu lernen. Da ist es gut, wenn Kinder wissen, was sie können und was sie noch machen müssen.</p>



<p>Neben eben dieser Beurteilung des Bildes gibt es noch die anerkennende Kommunikation. Mir gefällt das Beispiel, das Jesper Juul dazu gibt. Ein Kind sitzt oben auf der Rutsche und winkt seinen Eltern. Dann können sie antworten: <em>Ich seh dich, jetzt willst du rutschen. Das macht bestimmt Spaß, oder? </em>Kinder wollen gesehen und nicht gelobt werden.</p>



<p>Bewertungen und Lob &#8211; ein <em>Das hast du gut gemacht</em> &#8211; können dazu führen, dass ich mich durch die Augen anderer sehe, statt darauf zu achten, wie ich mein Bild finde, ob ich damit zufrieden bin, ob es mir Spaß gemacht hat, zu malen. Und wenn ich mich selber nicht einschätzen kann, dann bin ich auf das Urteil anderer angewiesen und frage immer wieder nach, ob ich es gut gemacht habe.</p>



<p>Wenn wir also im Kunstunterricht ein Bild mit der Frage: „Hab ich das schön gemacht?“gezeigt bekommen, können wir eine Rückmeldung geben, indem wir beschreiben, was wir siehen. Wir können überlegen, ob es etwas gibt, was in Bezug zur Aufgabenstellung noch fehlt. Oder wir können eine ehrliche, persönliche Rückmeldung geben: „Mir gefällt das Bild“, oder: „Mir persönlich sind die Farben zu hell oder zu dunkel.“&nbsp; Und wir können das Kind ermuntern seine Arbeit zu reflektieren, indem wir fragen, ob es mit seiner Arbeit zufrieden ist? Wir können in den Austausch gehen, wie es das Bild gemalt hat und uns für den Prozess interessieren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://archiv.empathie-macht-schule.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3661.png" alt="portrait Johanna Etzold" class="wp-image-434"/></figure></div>



<p class="has-light-gray-color has-text-color has-small-font-size">Johanna Etzold<br>Lernbegleiterin, Psychologin und Mutter von drei Kindern<br>Vermittlungsteam von Empathie macht Schule<br><br>Titelphoto:privat</p>
<p>The post <a href="https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/hab-ich-das-schoen-gemacht/">&#8222;Hab ich das schön gemacht?&#8220;</a> appeared first on <a href="https://www.empathie-macht-schule.de">Empathie macht Schule</a>.</p>
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		<title>Helle Jensen im Gespräch mit Wir. Der Mutmach-Podcast, der Berliner Morgenpost</title>
		<link>https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/helle-jensen-im-gespraech-mit-dem-mutmach-podcast-der-berliner-morgenpost/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[empathie macht schule.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 20:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[alle beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[für eltern]]></category>
		<category><![CDATA[für fachkräfte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.empathie-macht-schule.de/?p=2643</guid>

					<description><![CDATA[<p>Helle Jensen&#160;war zu Gast bei Wir. Der Mutmach-Podcast,&#160;der Berliner Morgenpost und hat dort über das Schulprojekt berichtet. Zum Beispiel wie Lebensfreude und Spaß, Verantwortung statt Gehorsam und Entspannung gegen Stress [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.empathie-macht-schule.de/alle-beitraege/helle-jensen-im-gespraech-mit-dem-mutmach-podcast-der-berliner-morgenpost/">Helle Jensen im Gespräch mit Wir. Der Mutmach-Podcast, der Berliner Morgenpost</a> appeared first on <a href="https://www.empathie-macht-schule.de">Empathie macht Schule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Helle Jensen&nbsp;war zu Gast bei Wir. Der Mutmach-Podcast,&nbsp;der Berliner Morgenpost und hat dort über das Schulprojekt berichtet.</p>



<p>Zum Beispiel wie Lebensfreude und Spaß, Verantwortung statt Gehorsam und Entspannung gegen Stress helfen und dankbare LehrerInnen und Kinder hervorbringt. Aber auch, warum Autorität nichts mit autoritären Strukturen zu tun hat.</p>



<p>Der Mutmach-Podcast wurde zu Beginn der Pandemie von Suse und Hajo Schumacher ins Leben gerufen, um, wie der Name sagt, den Hörer*innen in ungewissen Zeiten, wie den letzten drei Jahren, Mut zu machen. </p>



<p></p>



<p>Viel Spaß beim Hören. </p>



<p><a href="https://wir-der-mutmach-podcast-der-berliner-morgenpost.blogs.julephosting.de/461-empathie-fluesterin-helle-jensen-entspannte-schueler-lernen-besser">https://wir-der-mutmach-podcast-der-berliner-morgenpost.blogs.julephosting.de/461-empathie-fluesterin-helle-jensen-entspannte-schueler-lernen-besser</a></p>
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